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Weitere Tools für DDoS-Attacken

Amerikanische Finanzexperten gehen in einem Bericht davon au

Amerikanische Finanzexperten gehen in einem Bericht davon aus, dass die Hackerangriffe der letzten Woche einen wirtschaftlichen Schaden von umgerechnet rund 2,4 Milliarden Mark verursacht haben. Rund eine Milliarde Mark entfallen dabei auf die direkten Ausfälle, circa 200 Millionen Mark müssen für Folgeschäden wie zukünftige Werbeausfalle oder Vertrauensverluste verbucht werden. Außerdem müssten die betroffenen Unternehmen noch mindestens weitere 200 Millionen Mark in die Sicherheit und Verlässlichkeit ihrer Netzwerkdienste investieren.

Die Angriffe der vergangenen Woche auf Yahoo, CNN.com, eBay, Buy.com, E-Trade, Amazone und andere verursachten Serverausfälle von 45 Minuten bis zu 5 Stunden.

Die Experten weisen außerdem darauf hin, dass in Zukunft noch mit weiteren Attacken zu rechnen sein wird. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass auch Privatanwender zunehmend über Standleitungen oder DSL ständig mit dem Internet verbunden sein werden.

Die betroffenen Unternehmen selbst halten sich mit Zahlen über die Schadenshöhe dagegen noch sehr bedeckt.

Inzwischen ist auch bekannt geworden, dass bis jetzt unbekannte DDoS-Tools gefunden worden sind. Die neuen Programme heißen "Trank" und "Shaft". Sie wurden von "Mixter", dem Entwickler von TFN, in einem Interview mit Packet Storm, einer amerikanischen Sicherheitssite erwähnt. (PC-WELT, 15.02.2000, tro)

Packet Storm

Nach DDoS-Angriffen: FBI sucht deutschen Hacker (PC-WELT Online, 14.02.2000)

Hacker attackieren europäische Sites

(PC-WELT Online, 11.02.2000)

Kaum Schutz gegen "Stacheldraht"-Attacken

(PC-WELT Online, 10.02.2000)

Hacker-Großangriffe im Internet (PC-WELT Online, 09.02.2000)

Hacker legt Yahoo lahm (PC-WELT Online, 08.02.2000)

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