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Wegen iPod mini: Hitachi will mehr Minifestplatten bauen

18.05.2004 | 10:33 Uhr |

Hitachi will rund 200 Millionen Dollar investieren, um den Ausstoß seiner Fabrik in Thailand zu verdoppeln. Dort werden unter anderem die 1-Zoll-"Microdrive"-Laufwerke mit vier Gigabyte Kapazität gefertigt, die Apple in seinem "iPod mini" verbaut. Dessen weltweiten Launch hatte der Macintosh-Hersteller verschieben müssen, weil nicht einmal genügend Microdrives verfügbar sind, um die US-Nachfrage zu decken.

Hitachi Global Storage Technologies, Erbe der Festplattenproduktion von IBM, will rund 200 Millionen Dollar investieren, um den Ausstoß seiner Fabrik in Thailand zu verdoppeln. Dort werden unter anderem die 1-Zoll-"Microdrive"-Laufwerke mit vier Gigabyte Kapazität gefertigt, die Apple in seinem "iPod mini" verbaut, wie unsere Schwesterpublikation Computerwoche berichtet.

Dessen weltweiten Launch hatte der Macintosh-Hersteller verschieben müssen, weil nicht einmal genügend Microdrives verfügbar sind, um die US-Nachfrage zu decken - derzeit beträgt die Wartezeit zirka sechs Wochen (die PC-WELT berichtete).

John Osterhout, bei Hitachi für die Microdrives zuständig, erklärte, der Ausstoß der thailändischen Fabrik solle bis Ende des Jahres auf zwei Millionen Stück pro Quartal steigen. In den ersten drei Monaten 2004 hatte Hitachi nur 200.000 der Miniaturfestplatten gebaut. Neben dem Microdrive fertigt Hitachi in Thailand auch die 2,4-Zoll-"Travelstar"-Platten für Notebooks sowie "Deskstar"-Laufwerk im 3,5-Zoll-Formfaktor für Desktop-PCs und digitale Videorekorder.

Apple verschiebt Auslieferung des iPod Mini (PC-WELT Online, 25.03.2004)

Apples "iPod mini" auf dem Weg zum Verkaufsschlager (PC-WELT ONline, 19.02.2004)

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