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T-Mobile streicht Nokia-Handys aus dem Sortiment

03.03.2008 | 15:41 Uhr |

Medienberichten zufolge hat T-Mobile alle Nokia-Handys aus dem Programm genommen, auf denen der Internet-Dienst OVI installiert werden kann. Der Service, mit dem die Finnen in Konkurrenz zu den Netzbetreibern treten, wurde von T-Mobile kürzlich stark kritisiert.

Der Ausbau der Internet-Services von Nokia zeigt erste negative Auswirkungen. T-Mobile hat alle Handys des Herstellers aus seinem Online-Angebot gestrichen, auf denen die OVI-Plattform installiert werden kann. Die Order dazu soll vom T-Mobile-Chef Hamid Akhavan persönlich kommen. Das berichtet die WirtschaftsWoche in ihrer Samstagsausgabe.

Grund für das drastische Vorgehen sollen Pläne des Bonner Konzerns sein, ähnliche Dienste wie Nokia anzubieten. Die Finnen wollen mit dem Portal, das unter anderem Navigationsdienste, Musik und Spiele bündelt, ein weiteres Standbein aufbauen. Diese Richtung wurde bereits früher von den Netzbetreibern, insbesondere von T-Mobile, stark kritisiert.

Auf Nachfrage bestätigte Alexander Graf von Schmettow, Pressesprecher bei T-Mobile, dass der Netzbetreiber mit Nokia über das Thema Internet-Dienste diskutiert. Bis die Gespräche abgeschlossen sind, werden keine neuen OVI-fähigen Endgeräte angeboten. Derzeit erhältliche Modelle, auf denen der Online-Dienst der Finnen läuft, sind das N95, N81, N82, N76 und das N73. Allzu konsequent scheint T-Mobile den Hersteller nicht auszusperren, zumindest das N95 ist weiterhin im Angebot des Netzbetreibers verfügbar.

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