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Weg frei für Chip-Implantate

05.04.2002 | 13:05 Uhr |

Die Food and Drug Administration in den USA hat den Weg für den so genannten Verichip frei gegeben. Dieser etwa reiskorngroße Chip wird unter der Haut eingepflanzt und kann diverse Informationen speichern, die über einen speziellen Scanner ausgelesen werden können. Weg frei für Big-Brother-Szenarien?

Die Food and Drug Administration in den USA hat den Weg für den so genannten Verichip frei gegeben. Dieser etwa reiskorngroße Chip wird unter der Haut eingepflanzt und kann diverse Informationen speichern, die über einen speziellen Scanner ausgelesen werden können.

Die Freigabe des Chips erfolgte allerdings mit der Einschränkung, dass keine medizinischen Daten gespeichert werden dürfen. In diesem Fall würde es sich um ein medizinisches Gerät handeln und die FDA müsste einschreiten und den Chip erneut unter die Lupe nehmen, berichtet "USA Today" .

Doch auch ohne medizinische Daten bietet das Implantat einige Einsatzmöglichkeiten. So können beispielsweise Zugangscodes für sicherheitssensible Unternehmensbereiche gespeichert werden - der jeweilige Arbeiter müsste sich somit keine Zahlenkombinationen mehr merken.

Möglich wäre auch ein Einsatz bei Gefängnisinsassen oder Kindern, die über ihre jeweilige ID-Nummer ständig überwacht und - im Falle eines Ausbruchs oder einer Entführung - schnell aufgefunden werden könnten.

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