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Wechsel von Microsoft zu Linux: Viele wollen, wenige können

25.07.2001 | 14:37 Uhr |

Ständig neu entdeckte Sicherheitslücken in Microsofts IIS-Webserver treiben die Anwender fast schon an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Zudem kostet das Aufspielen der fast schon wöchentlich erscheinenden Patches viel Zeit. Aus diesem Grund spielt so manch ein Administrator mit dem Gedanken, zu Linux zu wechseln. Allerdings hat die Sache einen Haken.

Ständig neu entdeckte Sicherheitslücken in Microsofts Internet Information Server IIS treiben die Anwender fast schon an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Zudem kostet das Aufspielen der fast schon wöchentlich erscheinenden Patches viel Zeit, wie der Nachrichtendienst von Yahoo meldet.

Der weit verbreitete IIS-Webserver wird bei Windows NT und 2000 mitgeliefert. Doch es vergeht fast keine Woche mit Warnungen vor neuen Sicherheitslücken, was dazu führte, dass in Administratorenkreisen IIS als Abkürzung für "It Isn't Secure" gehandelt wird. Etwa alle drei Wochen erscheint ein neues Security Bulletin für IIS 5.0. Obwohl nur rund 25 Prozent aller Unternehmensserver mit dem IIS laufen, befinden sich 50 Prozent aller gecrackten Websites auf IIS-Maschinen.

Aus diesem Grund sucht so manch ein Adminstrator nach Alternativen. Allerdings würde ein Umstieg auf den Linux-Server Apache Zeit und Geld kosten. Außerdem mangelt es an einer ausreichenden Zahl von Unix-Sicherheitsexperten.

Bei Microsoft hat man die Probleme mit dem IIS durchaus erkannt, wie Scott Culp, Manager für das Sicherheitsprogramm bei Microsoft, zugibt. "Wir hatten zu viele Schwachstellen im IIS, besonders in diesem Jahr."

Weitere Informationen zum "Code Red"-Wurm (PC-WELT Online, 20.07.2001)

"Code Red"-Wurm breitet sich explosionsartig aus (PC-WELT Online, 20.07.2001)

Wieder erhebliche Sicherheitslücke in einem Microsoft-System (PC-WELT Online, 19.06.2001)

Apache dominiert (PC-WELT Online, 15.05.2001)

Zugriff auf Kreditkartennummern (PC-WELT Online, 14.04.2001)

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