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Webseiten optimiert für IE: Opera erhält 10 Millionen Entschädigung

19.05.2004 | 10:35 Uhr |

Der norwegische Browser-Hersteller Opera Software hat einen rechtlichen Anspruch auf die Zahlung von über zehn Millionen Euro erwirkt. Das Geld bekommt Opera quasi als Entschädigung, weil bestimmte Webseiten im Opera-Browser nicht korrekt dargestellt werden konnten.

Der norwegische Browser-Hersteller Opera Software hat einen rechtlichen Anspruch auf die Zahlung von über zehn Millionen Euro erwirkt, wie unsere Schwesterpublikation Computerpartner berichtet. Das Geld bekommt Opera quasi als Entschädigung, weil bestimmte Webseiten im Opera-Browser nicht korrekt dargestellt werden konnten.

Bei dem großen Spender soll es sich um einen internationalen Konzern handeln, der mit dieser Zahlung eine Entschädigung an Opera dafür leistet, dass mit deren Webbrowser bestimmte für den Microsoft Internet Explorer optimierte Webseiten - wie MSN.com - nicht korrekt dargestellt werden konnten ( die PC-WELT berichtete ausführlich ). Da der Konzern außerdem kein Opera-Kunde ist, spekuliert die norwegische Tageszeitung Tagbladet , dass es sich bei dem Beklagten um Microsoft handeln könnte.

Über weitere Details des Abkommens haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Der Einzahlung der gesamten Entschädigungssumme soll noch im zweiten Quartal 2004 erfolgen.

Sabotiert Microsoft Konkurrenz-Browser? (PC-WELT Online, 07.02.2003)

Microsoft reagiert auf Operas "Sabotage"-Vorwurf (PC-WELT Online, 11.02.2003)

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