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Tracking im sozialen Netz

29.04.2008 | 12:20 Uhr |

Die Universitat Potsdam geht dem Nutzerverhalten in Social Networks auf den Grund und visualisiert Beziehungen und Hype-Themen.

Mit einer speziellen Software, die die Uni Potsdam entwickelt hat, gehen die Forscher dem Phänomen sozialer Netzwerke auf den Grund. Sie können sagen und sogar grafisch darstellen, wer mit wem über welche Kanäle in Verbingung steht und wie aus einem kleinen Blogeintrag ein heiß diskutiertes Thema im Web wird.

Wenn sie derartige Social Software nutzen, hinterlassen Personen Spuren im Netz aufgrund der Einstellung von Inhalten, Kommentaren etc. Diese Spuren können in sozialen Netzwerken abgebildet werden.

Das an der Universität Potsdam entwickelte Tool SONIVIS:Tool soll die Visualisierung und Analyse dieser Netzwerke ermöglichen. Die verfügbaren Daten werden dabei in einem virtuellen Informationsraum angeordnet und aus unterschiedlichen Perspektiven untersucht. Unter Einsatz neuartiger Ansätze der Netzwerkanalyse und -manipulation, Clustering- und statistischer Verfahren lassen sich bisher nicht sichtbare Muster des Informations- und Wissensaustausches zwischen Personen visualisieren.

Die Evolution von Themenstrukturen wird nachvollziehbar, indem die Quellen von neuen Ideen identifiziert werden. Bei der Darstellung kommen intelligente Formen der Informationsvisualisierung zum Einsatz, die dem Nutzer ein schnelles Erfassen der wesentlichen Muster erlauben. Die personenbezogenen Daten lassen sich bei Bedarf anonymisieren. (dsc)

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