Webanalyse

Die 5 häufigsten Bugs bei Online-Shops

Montag den 09.07.2012 um 15:44 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

5 häufigsten Bugs bei Online-Shops
Vergrößern 5 häufigsten Bugs bei Online-Shops
© iStockphoto.com/pagadesign
Das Berliner Unternehmen Testcloud hat die fünf häufigsten und gefährlichsten Bugs bei Online-Shops ermittelt.
Das im November 2011 gestartete Berliner Startup Testcloud hat sich auf crowdsourced Softwaretesting spezialisiert und ermittelt mittels dieser Methode selbst versteckte Fehler auf Internetseiten. Auf Basis von bereits über 10.000 aufgespürten Bugs hat Testcloud die fünf häufigsten und gefährlichsten Bugs bei Online-Shops ermittelt.

Platz 1. Sicherheitslücken
Testcloud.de:  "Eine Sicherheitslücke im System führt dazu, dass personenbezogene Daten der User von Dritten ausgespäht werden können.  Umso gravierender ist ein Bug, wenn er im Rahmen des Online-Bezahlprozesses auftritt, etwa im Zusammenhang mit der Angabe von Kontodaten oder Kreditkartennummern. Im schlimmsten Falle ist ein Bug im Sicherheitssystem eines IT-betriebenen Unternehmens nicht nur geschäftsschädigend, sondern nicht selten auch Ende eines solchen.  Solche Sicherheitslücken gehören zu den häufigsten Bugs, die von testCloud bei Webshops identifiziert werden konnten."

Platz 2: Bestellprozess
Testcloud.de: "Komplikationen beim Bestellprozess treten am zweithäufigsten auf. Unübersichtliche Produkt-Informationen, Fehler bei dem Befüllen des Warenkorbs, Probleme mit der Kreditkartenzahlung oder das zeitraubende Erstellen eines überflüssigen Kundenkontos sind nur einige wenige Erscheinungen, die vom Kunden in Kauf genommen werden müssen, um das gewünschte Produkt zu bestellen. Nicht selten führen diese zum dauerhaften Kundenverlust."

Platz 3: Website-Abbruch oder Überschreiten des Zeitfensters

Platz 4: Lange Ladezeiten
Testcloud.de: "Ein weiteres effektives Mittel, um User schnell abzuschrecken sind lange Ladezeiten der Webseite: Den Kunden kosten sie Zeit und das Unternehmen Kunden."

Platz 5: Grafische Fehler
Testcloud.de: "Beim Surfen im Internet wird primär der „Seh-Sinn“ benutzt. Grafische Darstellungsfehler – von einer fehlerhaften Produktbild -Anzeige bis hin zu einer völlig überladenen Website – irritieren Webseitenbesucher und behindern ihn beim Einkauf oder Stöbern im Webshop."

Montag den 09.07.2012 um 15:44 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

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