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Web-Kunden unzufrieden

03.11.2000 | 11:43 Uhr |

In den USA haben sich Beschwerden unzufriedener Kunden über Nepp bei Online-Shopping- und Web-Dienstleistungs-Angeboten vermehrt. Wie gestern die Staatsanwaltschaft im US-Bundesstaat New York bekannt gegeben hat, sind bei der Behörde mehr als doppelt so viele Web-bezogene Konsumentenbeschwerden eingegangenen als 1998.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gehen durchschnittlich rund 225 Online-Beschwerden im Monat ein. Bis Ende des Jahres rechnet die Behörde mit insgesamt 2.700 Klagen. 1998 hatten sich nur 1.300 unzufriedene Internet-Kunden beschwert, im letzten Jahr waren es knapp 1.800. Damit waren Internet-Schwindeleien 1999 bereits der achthäufigste Beschwerdegrund. In diesem Jahr soll sich die Web-Kategorie noch weiter an die Spitze schieben.

Bemängelt wird in den meisten Fällen die Nichteinhaltung von Lieferbedingungen, versteckte Kosten und Konditionen sowie die Lieferung falscher Waren. Durch Einschreiten der Staatsanwaltschaft erhalten allerdings in 55 bis 60 Prozent der Fälle die geneppten Kunden ihr Geld zurück. (PC-WELT, 03.11.2000, jas)

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