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Web-Babys bleiben beim Jugendamt

25.01.2001 | 12:04 Uhr |

Der Streit um die zwei sechs Monate alten "Internet-Babys" Belinda und Kimberly nimmt kein Ende. Ein englisches Gericht in Birmingham hat mittlerweile entschieden, die Zwillinge, die über das Netz adoptiert worden waren, bis auf weiteres in der Obhut des Jugendamtes zu belassen.

Der Streit um die zwei sechs Monate alten "Internet-Babys" Belinda und Kimberly nimmt kein Ende. Ein englisches Gericht in Birmingham hat mittlerweile entschieden, die Zwillinge bis auf weiteres in der Obhut des Jugendamtes zu belassen.

Kommenden Dienstag wird der höchste britische Gerichtshof, der "High Court", den Sorgerechtsstreit verhandeln. Neben einem britischen und einem amerikanischen Paar, die die zwei schwarzen Mädchen über das Internet adoptiert hatten, rangelt nun auch die leibliche Mutter um das Sorgerecht für die beiden Babys.

Zur endgültigen Klärung des Falls werden sich jedoch neben englischen auch amerikanische Gerichte mit den "Internet-Babys" beschäftigen müssen. Eine Richterin im US-Bundesstaat Arkansas kündigte bereits eine ausführliche Prüfung des Falles an.

Definitiv ist von allen Seiten schnelles Handeln gefordert, um weiteren Schaden von den Kindern abzuwenden: Die Obhut des Jugendamtes soll einem Bericht der Associated Press zufolge am 26. Januar auslaufen. (PC-WELT, 25.01.2001, jas)

Tauziehen um Internet-Zwillinge (PC-WELT Online. 23.01.2001)

Kampf um Internet-Zwillinge verschärft sich (PC-WELT Online. 21.01.2001)

Babyhandel im Internet (PC-WELT Online. 19.01.2001)

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