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Facebook und Twitter bald in Buchform

26.06.2009 | 10:45 Uhr |

Der Hype um Web-2.0-Phänomene wie Facebook und Twitter ist weiterhin ungebrochen. Nachdem die beiden Plattformen im Internet bereits Hunderte Mio. von Menschen auf der ganzen Welt in ihren Bann gezogen haben, sollen nun entsprechende Buchveröffentlichungen dafür sorgen, dass die Begeisterung auch auf den Offline-Bereich überschwappt. Im Falle von Facebook ist es der US-Autor Ben Mezrich http://benmezrich.com , der am 14. Juli ein Werk namens "The Accidental Billionaires: The Founding of Facebook A Tale of Sex, Money, Genius and Betrayal" veröffentlichen wird. Dem Titel entsprechend wird darin vor allem die Entstehungsgeschichte und Entwicklung des Social-Networking-Portals nach seiner Gründung durch den Harvard-Studenten Mark Zuckerberg im Jahr 2004 behandelt. Auf Grundlage des von Mezrich verfassten Textes soll sogar eine Filmumsetzung zur Facebook-Geschichte entstehen, die der Hollywood-Drehbuchautor Aaron Sorkin übernommen hat (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/080829020/).

Der Hype um Web-2.0-Phänomene wie Facebook und Twitter ist weiterhin ungebrochen. Nachdem die beiden Plattformen im Internet bereits Hunderte Millionen von Menschen auf der ganzen Welt in ihren Bann gezogen haben, sollen nun entsprechende Buchveröffentlichungen dafür sorgen, dass die Begeisterung auch auf den Offline-Bereich überschwappt. Im Falle von Facebook ist es der US-Autor Ben Mezrich , der am 14. Juli ein Werk namens "The Accidental Billionaires: The Founding of Facebook A Tale of Sex, Money, Genius and Betrayal" veröffentlichen wird. Dem Titel entsprechend wird darin vor allem die Entstehungsgeschichte und Entwicklung des Social-Networking-Portals nach seiner Gründung durch den Harvard-Studenten Mark Zuckerberg im Jahr 2004 behandelt. Auf Grundlage des von Mezrich verfassten Textes soll sogar eine Filmumsetzung zur Facebook-Geschichte entstehen, die der Hollywood-Drehbuchautor Aaron Sorkin übernommen hat.

Etwas anders gelagert ist das Konzept des Buches "Twitterature: The World's Greatest Books, Each Presented in Twenty Tweets or Fewer" , das im Herbst 2009 erscheinen soll. Wie die beiden 19-jährigen Literaturstudenten und Buchautoren Emmett Rensin und Alexander Aciman auf ihrer gemeinsamen Homepage erklären, soll ihre Veröffentlichung den Lesern eine "humoristische Nacherzählung von literarischen Klassikern im Twitter-Format" bieten. "So großartig wie die Klassiker auch sind, wer hat heute schon noch die Zeit, diese großen dicken Bücher zu lesen", schreiben die beiden in einer ersten Vorankündigung. Im Gegensatz zu älterer Literatur, die zweifelsohne immer noch von großer Bedeutung sei, stelle Twitter etwas ausgesprochen "Hippes und Junges" dar. Da ergebe es nur Sinn, wenn die inzwischen antiquierten Klassiker in Form des Twitter-typischen 140-Zeichen-Formats für jüngere Leser aufbereitet würden, argumentieren die Studenten.

Ideologische Motive sind aber wohl sicher nicht der einzige Motivationsgrund, warum erfolgreiche Phänomene des Web 2.0 auch in der nicht-digitalen Welt zunehmend thematisiert werden. So verbirgt sich hinter den kommenden Publikationen ein nicht unbedeutender finanzieller Anreiz der verantwortlichen Verlagshäuser, der auf der Hoffnung basiert, dass sich zumindest ein Teil der millionenfachen Nutzerschaft der betreffenden Online-Portale für den Kauf eines entsprechendes Buches erwärmen lassen wird. "Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieser Plan funktioniert. Sowohl Facebook als auch Twitter verfügen über eine enorme Anhängerschaft und Reichweite", meint Klaus Eck, Herausgeber des PR Bloggers . Der Kommunikationsberater, der selbst bereits ein Buch zu einem Internetthema veröffentlicht hat, sieht in dieser Hinsicht prinzipiell ein sehr hohes Erfolgspotenzial gegeben. "Dass solche Konzepte durchaus sinnvoll sind, haben bereits verschiedene Buchveröffentlichungen zu Google oder Microsoft bewiesen, die auf ein recht großes Leserinteresse gestoßen sind. Natürlich spielt in diesem Zusammenhang aber auch die Qualität der gelieferten Hintergrundstory eine entscheidende Rolle", so Eck abschließend. (pte)

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