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Wearable soll SIM-Karten ersetzen

11.06.2014 | 05:59 Uhr |

Die tragbare SIM-Karte von Docomo soll künftig die Anmeldung auf dem Smartphone erleichtern, als Passwortspeicher dienen und Wohnungstüren aufsperren.

Der japanische Netzbetreiber NTT Docomo hat ein System vorgestellt, mit dem sich Anwender ausweisen können. Die drahtlose Technologie soll die SIM-Karte im Smartphone ersetzen, hierfür unterstützt „Portable SIM“ NFC, Bluetooth und alle Funktionen einer klassischen SIM-Karte.

Ein gezeigter Prototyp ist in etwa so groß wie eine Kreditkarte. In Zukunft sollen jedoch auch am Körper tragbare Versionen erhältlich sein, beispielsweise in Form von Armreifen. Besitzer der tragbaren SIM können sich damit am Telefon anmelden und mit einem Tastendruck zwischen mehreren Identitäten wechseln. So ließen sich beispielsweise zwei Konten auf dem Smartphone für den privaten und beruflichen Bereich realisieren, die über jeweils eigene SIM-Karten erreichbar wären.

Smartphone: SIM-Karte auf das richtige Format zuschneiden

Die tragbare SIM-Karte lässt sich darüber hinaus zur Anmeldung bei anderen Diensten verwenden. Als Beispiel nannte der Hersteller den Login bei Amazon oder Google. Langfristig möchte Docomo seine Technik auch in Fahrzeugen oder zur Öffnung von Wohnungstüren verwenden.

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