Surfpad ohne Android

WeTab - erster Eindruck

Dienstag den 14.09.2010 um 21:51 Uhr

von Daniel Behrens

WeTab-Geschäftsführer Tore Meyer mit dem WeTab
Vergrößern WeTab-Geschäftsführer Tore Meyer mit dem WeTab
© 2014

Wir hatten gestern Abend einige Minuten Gelegenheit, mit dem WeTab herumzuspielen. Dabei fiel uns vor allem die Hardware-Leistung positiv auf. Das Scrollen mit dem Finger über den vertikal verschiebbaren Desktop lief absolut flüssig. Auch ein HD-Video spielte das WeTab auf seinem 11,6-Zoll-Display (besitzt eine vergleichsweise hohe Auflösung von 1366 x 768 Pixeln) ohne Ruckler ab. Hier zahlt sich offenbar aus, dass das WeTab auf Netbook-Technologie setzt, nämlich auf einen Intel Atom N450 mit 1,66 GHz und 1 GB Arbeitsspeicher.

Die Bedienung des WeTab über die speziell auf Touch-Bedürfnisse angepassten Desktop funktionierte recht gut. Allerdings waren die allermeisten Anwendungen, die auf dem Vorserienmodell vorinstalliert waren, nicht touch-optimiert, sprich: die Bedienelemente sind viel zu klein, um sie mit dem Finger gut zu treffen. Hier kündigte Meyer aber Verbesserungen schon für die nächsten Tage an. Die HD-Videowiedergabe im VLC Media Player lief flüssig.

Der Flashspeicher ist wahlweise 16 oder 32 GB groß, er lässt sich mit einer SD-Karte auf bis zu 32 GB erweitern. Eine 1,3-Megapixel-Webcam ist integriert. Das WeTab bietet folgende Anschlüsse: 2x USB, 1x Audio- und 1x HDMI-Ausgang. An drahtlosen Verbindungen stehen Bluetooth, WLAN nach a-, b-, g- und n-Standard sowie optional UMTS zur Verfügung. Mikrofon und Stereo-Lautsprecher sind integriert, ebenso ein Beschleunigungs- und ein Helligkeitssensor. In der UMTS-Version ist auch ein GPS-Empfänger zur Navigation enthalten.

An den USB-Anschluss soll sich "weitgehend" jedes Standard-PC-Zubehör anschließen lassen, das von Linux unterstützt wird. Die Akkulaufzeit soll circa sechs Stunden betragen.

Zusammenfassend war der erste Eindrucke vom WeTab - zumindest was die Hardware betrifft - durchaus positiv. Da bei dem gestrigen Termin nur wenige bis gar keine touchoptimierte Anwendungen auf dem Gerät installiert waren, können wir zu diesem Punkt noch nichts sagen. Sobald nächste Woche die finale Version des WeTab erschienen ist, testen wir es und berichten über die Ergebnisse.

Dienstag den 14.09.2010 um 21:51 Uhr

von Daniel Behrens

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