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Was verschweigt Microsoft?

25.01.2002 | 12:57 Uhr |

Verschweigt Microsoft den US-Behörden einen wesentlichen Teil seiner Einflussnahme auf Entscheidungsträger in Behörden und Politik? Dies scheint zumindest der frühere US-Senator John V. Tunney zu vermuten. Der Politiker forderte nun von dem Software-Riesen, dass dieser auch seine bisher geheim gehaltene Lobby-Arbeit offen legt. Tunney ist der Verfasser des Antitrust-Gesetzes, das für das Microsoft-Verfahren zur Anwendung kommt.

Verschweigt Microsoft den US-Behörden einen wesentlichen Teil seiner Einflussnahme auf Entscheidungsträger in Behörden und Politik? Dies scheint zumindest der frühere US-Senator John V. Tunney zu vermuten, wie das Wall Street Journal berichtet. Der Politiker forderte nun von dem Software-Riesen, dass dieser auch seine bisher geheim gehaltene Lobby-Arbeit offen legt. Tunney ist der Verfasser des Antitrust-Gesetzes, das für das Microsoft-Verfahren zur Anwendung kommt.

Tunney wirft Microsoft vor, bisher gegen das Antitrust-Gesetz verstoßen zu haben, das Unternehmen ausdrücklich dazu verpflichtet, alle ihre Lobby-Kontakte offen zu legen. Durch die Offenlegung soll ausgeschlossen werden, dass eine Firma unbemerkt Entscheidungsträger in einem Kartellverfahren beeinflusst.

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