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Was bringt 2002? Analysten blicken in die Zukunft

15.01.2002 | 10:38 Uhr |

2001 war ein Horrorjahr für die IT-Branche. Umso gespannter blicken Analysten, Unternehmer und IT-Entwickler dem gerade angebrochenen Jahr entgegen. Die Experten des US-Marktforschungsinstituts Gartner wagen einen Blick in die Glaskugel.

2001 war ein Horrorjahr für die IT-Branche. Umso gespannter blicken Analysten, Unternehmer und IT-Entwickler dem gerade angebrochenen Jahr entgegen. Die Experten des US-Marktforschungsinstitut Gartner wagen einen Blick in die Glaskugel, wie unser Schwestermagazin Computerwoche berichtet.

Glaubt man der Analyse von Gartner, wird jedoch auch 2002 ein schweres Jahr für die Branche. Im Rahmen der Unternehmens-Konsolidierungen sind weitere Entlassungen zu erwarten.

Den Online-Boom soll das jedoch nicht bremsen. Ganz im Gegenteil werde die Zahl der Internet-Nutzer weiter zunehmen. Angesichts der Tatsache, des die Zahl der PC-Benutzer weltweit wächst, dürfte diese Prognose niemanden überraschen.

Der Zwang zum Sparen engt die Spielräume der IT-Abteilungen ein, es steht weniger Geld für Personal und Neuanschaffungen von IT-Equipment zur Verfügung. Gleichzeitig werden jedoch die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der EDV wachsen.

Besonders provokant: Mehr als die Hälfte aller zu Beginn des Jahres eingeführten mobilen Anwendungen werden bereits zum Ende des Jahres überflüssig sein.

Immerhin dürfe die gesamte IT-Branche mit sieben Prozent Wachstum rechnen. Schlecht für Infineon-Aktionäre: Die im abgelaufenen Jahr arg gebeutelte Halbleiter-Industrie muss sich auf ein Nullwachstum einstellen.

Nachfrage nach IT-Dienstleistungen wächst (PC-WELT Online, 04.12.2001)

Soziale Revolution durch mobile Kleincomputer (PC-WELT Online, 08.11.2001)

Schlechte Aussichten für die EDV-Branche (PC-WELT Online, 23.10.2001)

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