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Zu teure Handytarife durch schlechte Beratung

18.12.2008 | 12:29 Uhr |

Wer im Shop einen Mobilfunkvertrag abschließen will, wird häufig falsch beraten. Zu diesem Urteil kommt die Stiftung Warentest nach der Prüfung von sieben bundesweit vertretenen Mobilfunkanbietern. Die Tester untersuchten die Anbieter Dug, The Phone House, E-Plus, o2 und Vodafone.

Wer einen Handyvertrag abschließen will, wird nur selten gut beraten. Nicht einmal jeder fünfte Mobilfunkberater schlägt den günstigsten Tarif für einen Telefonvertrag vor. Dies geht aus einer Untersuchung der Stiftung Warentest hervor. Sie hat sieben bundesweit vertretene Mobilfunkanbieter auf die Qualität der Tarifberatung geprüft. Die Mitarbeiter sind zwar freundlich und die Wartezeiten kurz, jedoch konnte nur ein Anbieter bei der Ermittlung des passenden Tarifs überzeugen.

Lediglich o2 erreichte das Qualitätsurteil "Gut", da die Mitarbeiter in fast allen Gesprächen die richtigen Tarife empfahlen. Dug, The Phone House, E-Plus und Vodafone kamen nicht über ein "Ausreichend" hinaus. Hier zahlt der Verbraucher nach Abschluss eines Zweijahresvertrags bis zu 540 Euro zuviel.

Die meisten Berater gingen zu wenig auf das Nutzungsverhalten des Kunden ein, wobei im Schnitt monatliche Mehrkosten von bis zu 12 Euro anfielen. Der für Geringtelefonierer günstige Prepaidtarif wurde von keinem einzigen Mitarbeiter in Erwägung gezogen.

Damit Sie bei der Wahl Ihres Handy-Tarife nicht auf die Nase fallen, sollten Sie vor Vertragsabschluss diese Ratgeber lesen:

Test: Die günstigsten Handy-Flatrates

Test: Die besten Surf-Tarife für unterwegs

Test: Die günstigsten Prepaid-Handy-Tarife

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