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Wardriving Day: WLANs offen wie Scheunentore

03.09.2002 | 10:21 Uhr |

Der Wardriving Day am 31. August 2002 hat schonungslos die größte Schwäche von Wireless LANs offen gelegt: Die mangelnde Sicherheit. Den Betreibern von WLANs scheint großenteils jegliches Sicherheitsbewusstsein zu fehlen, wie Experten feststellten, die an dem Wardriving Day teilnahmen.

Der Wardriving Day am 31. August 2002 hat schonungslos die größte Schwäche von Wireless LANs offen gelegt: Die mangelnde Sicherheit. Den Betreibern von WLANs scheint großenteils jegliches Sicherheitsbewusstsein zu fehlen, wie Experten feststellten, die an dem Wardriving Day teilnahmen, berichtete unsere Schwesterpublikation Computerwoche .

So haben zum Beispiel die Spezialisten des IT-Sicherheits-Unternehmens Integralis in Köln 183 Funknetze aufgespürt, von denen 123 nicht verschlüsselt waren. Bei 47 Prozent der Netze waren sogar noch die Standardkennungen der Hersteller eingestellt, so dass ein Eindringen ohne weitere Mühe möglich war. Um die Netze zu finden, nutzten die Experten Notebooks mit WLAN-Karten und eine frei verfügbare Software.

Die unerlaubte Nutzung von WLAN-Systemen ("Wardrive") scheint immer mehr zum Volkssport zu werden. Mittlerweile finden sich in vielen Städten sogenannte "Warchalking" (Kreidezeichnungen), mit denen offene Knotenpunkte kenntlich gemacht werden. (PC-WELT berichtete).

PC-WELT Viren & Bugs

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