17248

WLAN schaltet den Turbo ein

17.06.2003 | 13:15 Uhr |

Lange hat die Branche darauf gewartet, jetzt hat das IEEE den 802.11g-Standard abgesegnet. Er ermöglicht für Wireless-LANs eine größere Bandbreite als das bisherige IEEE 802.11b, funkt aber auf den gleichen Frequenzen.

Lange hat die Branche darauf gewartet, jetzt hat das IEEE den 802.11g-Standard abgesegnet. Er ermöglicht für Wireless-LANs eine größere Bandbreite als das bisherige IEEE 802.11b, funkt aber auf den gleichen Frequenzen, wie unsere Schwesterpublikation Tecchannel.de meldet.

Der neue Standard legt jetzt die Regeln für Wireless-LAN-Geräte fest, die Übertragungsraten von mindestens 24 Megabit pro Sekunde und bis zu 54 Megabit pro Sekunde erzielen. Gleichzeitig ist die Rückwärtskompatibilität mit den bisherigen 802.11b-Geräten gewährleistet, die eine maximale Geschwindigkeit von elf Megabit pro Sekunde bieten. Beide Standards verwenden Radiofrequenzen im Bereich von 2,4 Gigahertz. Ein anderer Standard, 802.11a, definiert Geräte mit 54-Megabit pro Sekunde im 5-Gigahertz-Bereich.

Basierend auf den Entwürfen des Standards liefern zahlreiche Hersteller ihren Kunden schon seit einigen Monaten Geräte, die auf 802.11g ausgerichtet sind. Gleichzeitig bestätigten die Hersteller auch, kostenlose Firmware-Downloads auf die endgültige Spezifikation zur Verfügung zu stellen. Laut der Beraterfirma Dell'Oro Group haben schon die Entwurfsversionen der erhältlichen Produkte zu einem Wachstum im WLAN-Segment geführt, einem der wenigen Lichtblicke in der krisengeschüttelten IT-Branche.

Das IEEE-Standards-Board verabschiedete die neue Spezifikation nach einem vergleichsweise kurzen Standardisierungsprozess, der nur etwas mehr als drei Jahre gedauert hat. Das IEEE (Institute of Electrical and Electronic Engineers) ist eine in den USA ansässige Ingenieurvereinigung zur Erstellung von Standards und Normen.

Intel senkt die Preise für Centrino-Plattform (PC-WELT Online, 02.06.2003)

PC-WELT Spezial: PCs vernetzen

0 Kommentare zu diesem Artikel
17248