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WLAN-Hotspots: Keine Pornos mehr bei McDonalds

15.07.2016 | 16:14 Uhr |

McDonalds filtert ab sofort Porno-Websites aus den öffentlichen WLAN-Netzwerken in seinen US-Restaurants.

Die Fast-Food-Kette McDonalds setzt ab sofort einen Porno-Filter in seinen öffentlichen WLAN-Netzwerken in den USA ein. Während entsprechende Inhalte in den Restaurants in Großbritannien bereits seit längerem gesperrt werden, konnten Kunden in den USA Porno-Websites noch immer ansurfen.

Als Reaktion auf eine Initiative der evangelischen Gruppe für Sicherheit im Internet Enough Is Enough (EiE), sperrt McDonalds anstößige Websites nun auch in den USA. Der Konzern hat dafür eigenen Aussagen zufolge einen speziellen Filter entwickelt. Dieser soll nun nach und nach auch bei den Franchise-Nehmern Anwendung finden.

Mit dem Porno-Filter beugt sich McDonalds der 2014 ins Leben gerufenen Initiative „National Porn Free Wi-Fi“. Neben McDonalds war in den vergangenen Monaten auch die Kaffee-Kette Starbucks ins Visier von EiE geraten. Auch hier könnten im WLAN Porno-Websites angesurft werden, behauptet die Organisation. Starbucks hat sich den Forderungen bislang jedoch nicht gebeugt. Es bleibt abzuwarten, ob der Konzern nun dem Beispiel von McDonalds folgen wird.

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