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WGA: Zweite Klage gegen Microsoft eingereicht

05.07.2006 | 16:45 Uhr |

Eine Gruppe von Windows-Anwendern hat eine weitere Klage gegen Microsoft eingereicht. Erneut geht es um WGA Notifications.

Nur wenige Tage nach der ersten Klage (wir berichteten), ist vor dem Bezirksgericht in Seattle eine weitere Klage wegen der Echtheitsüberprüfung WGA Notifications gegen Microsoft eingereicht worden. Zu den Klägern gehören laut einem Bericht unseres Nachrichtendienstes IDG News neben zwei Unternehmen auch drei Privatpersonen. Sie alle sind Besitzer einer legalen Version von Windows XP.

Die Kläger werfen Microsoft vor, dass es sich bei WGA um Spyware handelt. Microsoft habe das Update als kritisches Sicherheitsupdate bezeichnet und Anwender so zum Download gebracht. Außerdem seien sie nicht darüber informiert worden, dass das Tool regelmäßig Kontakt mit Microsoft-Servern aufnimmt.

In der vergangenen Woche hatte Microsoft WGA Notifications geändert, so dass es nicht mehr so häufig in Kontakt mit Microsoft-Servern tritt. Die Kläger fordern von Microsoft eine Entschädigung und das Anwender künftig genau darüber informiert werden, was die Echtheitsüberprüfung macht. Zusätzlich wird von Microsoft gefordert, ein Tool zum Download bereitzustellen, mit dem WGA Notifications von einem System entfernt werden kann.

WGA-Notifications: Microsofts Deinstallationsanleitung mit Fehlern (PC-WELT Online, 30.06.2006)

Microsoft ändert umstrittenes WGA-Tool (PC-WELT Online, 28.06.2006)

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