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WGA: Jedes fünfte Windows-System scheiterte an der Echtheitsüberprüfung

23.01.2007 | 10:16 Uhr |

Mit WGA können Anwender online die Echtheit der von ihnen verwendeten Windows-Version überprüfen. Wie Microsoft am Montag bekannt gab, scheiterten 22 Prozent aller Windows-Anwender an diesem Test.

Laut Angaben von Microsoft haben seit Einführung von Windows Genuine Advantage (WGA) im Juli 2005 mehr als 512 Millionen Windows-Anwender ihr System online auf die Echtheit hin überprüfen lassen. Bei rund 22 Prozent scheiterte diese Echtheitsüberprüfung, die Microsoft zur Pflicht bei diversen Downloads gemacht hat.

Viele Anwender sind sich nicht mal im Klaren darüber, dass sie eine illegale Version von Windows verwenden. Wie die US-IT-Site Betanews meldet, erhielt Microsoft im Rahmen des WGA insgesamt von über 56.000 Anwendern mit illegaler Windows-Version Hinweise. Jeder dieser Anwender erhielt zur Belohnung ein Original-Windows, denn diese Hinweise halfen Microsoft in vielen Fällen dabei, Software-Piraten dingfest zu machen.

Mit dem Start von Windows Vista und Office 2007 in der kommenden Woche bereitet Microsoft auch eine groß angelegte Aktion vor, bei der Anwender über die Vorzüge legal erworbener Software aufgeklärt werden. Zusätzlich bietet Microsoft auf dieser Website US-Anwendern kostenlos die Möglichkeit an, ausgiebig Windows Vista zu testen, ohne es installieren zu müssen. Das Betriebssystem läuft dabei auf einer ActiveX-basierten virtuellen Maschine im Browser des Anwenders.

Für Office 2007 bietet Microsoft ebenfalls die Möglichkeit an, das neue Office-Paket auf dieser Seite im Browser zu testen. Hier dürfen auch deutsche Anwender mitmachen. Alternativ können Anwender auf dieser Seite eine kostenlose 60-Tage-Testversion von Office 2007 herunterladen.

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