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Neue Walkman-Phones von Sony Ericsson

Sony Ericsson erweitert mit den Modellen W902, W595 und W302 seine Walkman-Reihe. Mit den neuen Handys soll den Kunden die Entscheidung abgenommen werden, sich für ein Handy mit guter Musik-, Multimedia- oder Kamerafunktion entscheiden zu müssen. Im W902 verbaut Sony Ericsson eine 5-Megapixel-Optik, im W595 sind es 3,2 Megapixel und das W302 erhält immerhin eine 2-Megapixel-Kamera.

In München hat Sony Ericsson drei neue Modelle seiner Walkman-Reihe vorgestellt. Das W902 ist das zukünftige Spitzengerät des Herstellers und führt die herausragernden Musikanwendungen der Modellreihe mit einer hochwertigen 5-Megapixel-Kamera zusammen. Beim W595 stehen die musikalischen Eigenschaften im Vordergrund, doch auch Fotofreunde sind mit der 3,2-Megapixel-Kamera gut beraten. Für Schnappschüsse wird das W302 ins Rennen geschickt, das Fotos mit 2 Megapixeln Auflösung schießt. Mit den neuen Geräten möchte Sony Ericsson den Kunden die Entscheidung abnehmen, sich zwischen Handys mit erstklassigen Musik-, Media- oder Imaging-Funktionen entscheiden zu müssen.

Das W902 Walkman-Phone verfügt als erstes Modell der Musikreihe über eine hochauflösende 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus. Auf optischen Zoom wird verzichtet, immerhin können Bilder digital 16-fach vergrößert werden. Die BestPic-Funktion ist schon von früheren Handys bekannt und schießt automatisch neun Fotos von einem Motiv, von denen sich der Nutzer die beste Aufnahme aussuchen kann. Gerade bei Bewegtbildern ist die Anwendung sinnvoll. Über die Cell-ID des Mobilfunknetzes soll nach eigenen Angaben auch Geotagging möglich sein. Dabei wird einem Bild der genaue Standort eines Mobiltelefons zugeordnet, während es erstellt wurde. Die 3,2-Megapixel-Kamera des W595 hat zwar eine geringere Auflösung und nur einen 2,5-fach digitalen Zoom, bietet aber sonst die gleichen Funktionen wie das W902. Über PictBridge können Fotos direkt am Drucker ausgegeben werden, ohne den Umweg über den PC nehmen zu müssen.

Die Musikfunktionen beider Handys sind weitgehend identisch. Mit Shake Control kann der Musikplayer per Bewegung gesteuert werden und der Emotionsnavigator SenseMe rechnet beim Synchronisieren von Musik aus jedem Titel einen Stimmungs- und Geschwindigkeitswert heraus, der zur Zusammenstellung von neuen Playlists genutzt wird. Mit der Anwendung TrackID können unbekannte Musiktitel erkannt und weitere Informationen über Interpreten abgerufen werden, auf Wunsch stehen sogar Songtexte zur Verfügung. Beide Handys bieten Musikwiedergabe in Stereoqualität, der Clear Bass sorgt beim W902 für eine bessere Klangqualität. Über Bluetooth mit A2DP wird Musik in Stereo an kabellose Kopfhörer gesendet, wer den Musikplayer nicht nutzen möchte, kann auch das UKW-Radio verwenden.

Den Weg ins Internet finden das W902 und das W595 mit dem NetFront-Browser von Access, der mit freien Anwendungen wie Opera Mini 4 bei der Darstellung aber nicht mithalten kann. Neben Web Feeds und E-Mails ist auch Instant Messaging möglich, bei Bedarf können die Handys als USB-Massenspeicher verwendet werden. Dafür stehen beim W902 25 Megabyte interner Speicher zur Verfügung, beim W595 sind es immerhin 40 Megabyte. Während beim Spitzenmodell ein M2-Stick mit 8 Gigabyte im Lieferumfang enthalten ist, spendiert Sony Ericsson dem W595 eine Speicherkarte mit 2 Gigabyte. Beide Handys funken über Quadband-GSM in allen GSM-Netzen und transportieren Daten via GPRS/EDGE oder UMTS/HSDPA. Auch die Displays sind mit einer Auflösung von 240x320 Pixeln, 2,2 Zoll Diagonale und 262.144 Farben identisch.

Beim W302 konzentiert sich Sony Ericsson auf die Musikfunktionen und packt nur für Schnappschüsse eine 2-Megapixel-Kamera in das Gehäuse. Ein Autofokus fehlt, Bilder werden digital 2,5-fach vergrößert. Vor allem Kunden mit einem kleinen Geldbeutel, die aber nicht auf musikalische Unterhaltung verzichten möchten, sollen sich von dem neuen Handy angesprochen fühlen. Das Barren-Phone bietet ebenfalls ein UKW-Radio und die Funktion TrackID. Mit Abmessungen von 100x46x10,5 Millimetern ist es sehr kompakt und bringt nur 78 Gramm auf die Waage. Zwar ist der Speicher mit 20 Megabyte für ein Musikhandy sehr klein, doch auch hier können M2-Sticks verwendet werden. Eine Karte mit 512 Megabyte liegt in der Verpackung. Das 2 Zoll große Display stellt auf 176x220 Pixeln 262.144 Farben dar. Telefoniert wird ebenfalls über Quadband-GSM, für Datenfunk stehen aber nur GPRS und EDGE zur Verfügung. Alle drei Handys erscheinen im vierten Quartal 2008 im Handel.

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