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Mobiles Internet zu teuer, zu langsam, zu kompliziert

27.07.2010 | 13:06 Uhr |

Bei der Nutzung des mobilen Internet klafft eine große Lücke. Während Smartphone-Besitzer das Web auch unterwegs kräftig nutzen, gehen Nutzer mit einem einfachen Mobiltelefon kaum ins Netz.

Das ergab die Studie W3B des Marktforschungsunternehmens Fittkau & Maas Consulting.

Die Ergebnisse zeigen, dass rund zwei Drittel (66,6 Prozent) der Smartphone-Besitzer in Deutschland mindestens einmal in der Woche mit ihrem Handy ins Internet gehen. Ihre Zahl ist seit Anfang 2009 kontinuierlich gestiegen, ebenso die Nutzungsdauer und die Vielfalt der genutzten Online-Services. Ganz oben auf der Beliebheitsskala stehen Navigationsanwendungen, gefolgt von Spielen, Nachrichten und dem Wetterbericht.

Ganz anders sieht es bei Besitzern eines einfachen Handys aus. Der Anteil der Internet-Nutzer unter ihnen, die mindestens einmal die Woche das Web besuchen, liegt nur bei 31,2 Prozent. Er hat sich seit vergangenem Jahr kaum verändert, damals gaben 30,4 Prozent an, regelmäßig das Internet zu nutzen. Der Großteil der deutschen Handybesitzer verzichtet lieber darauf.

Die meisten gaben dafür als Grund zu hohe Kosten und einen intransparenten Tarifdschungel an. Viele bemängeln auch den Bedienkomfort des Internet auf ihren Telefonen und die Geschwindigkeit, mit der Internetseiten aufgebaut werden. Das Interesse an mobilem Internet ist aber da, wie der Ausstattungsvergleich der Studie zeigt. So werden internetfähige Handys mehr und mehr durch Smartphones ersetzt, die mit Apps und einfach zu bedienenden Online-Diensten mehr Komfort versprechen.

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