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Kino.to-Betreiber droht hohe Haftstrafe

04.07.2011 | 12:55 Uhr |

Dem Betreiber des illegalen Video-Portals Kino.to droht eine bis zu 15 Jahre lange Haftstrafe. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus.

Die sächsische Generalstaatsanwaltschaft ermittelt im Falle des Betreibers von Kino.to nicht nur wegen Urheberrechtsverletzungen, sondern auch wegen des Verdachts der Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus. Demnach droht dem Betreiber des illegalen Video-Portals Kino.to eine bis zu 15 Jahre lange Haftstrafe.

Kino.to offline - mehrere Betreiber verhaftet

Außerdem plane die sächsische Generalstaatsanwaltschaft gegen die Werbepartner von Kino.to vorzugehen. Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) hat ausgerechnet, dass die Betreiber von Kino.to allein durch Werbung in den vergangenen 12 Monaten über 14,6 Millionen Euro verdient haben. Focus zitiert eine Vertreterin der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen mit den Worten: "Das wäre tatsächlich das erste Mal, dass Unternehmen, die auf einer illegalen Seite werben,  auch strafrechtlich belangt werden."

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