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Xbox 360 trotz Mängeln auf den Markt gebracht

09.09.2008 | 14:27 Uhr |

Microsoft soll bei der Markteinführung der Xbox 360 Kinderkrankheiten in Kauf genommen haben, um die Konkurrenz auszustechen.

Das behauptet zumindest der US-amerikanische Journalist Dean Takahashi. Demnach habe Microsoft von den Kinderkrankheiten der Xbox 360 vor ihrer Markteinführung gewusst. Tests vor der Einführung im November 2005 hätten gezeigt, dass die Konsole noch nicht marktreif war. Microsoft habe die Produktion dennoch vorangetrieben, um seinen Konkurrenten Sony und Nintendo eine Nasenlänge voraus zu sein.

„Microsoft hat unter Zeitdruck gehandelt“, schreibt Takahashi über die seiner Meinung nach „größte Schweinerei in der Geschichte der Consumer-Elektronik“. Der Softwarekonzern hatte die Xbox ein Jahr vor Sonys Playstation 3 auf den Markt gebracht, obwohl er mit der Entwicklung später begonnen hatte als der Konkurrent.

Trotz der Probleme ist die Xbox sehr erfolgreich. Seit 2005 wurden weit über 20 Millionen Microsoft-Konsolen verkauft. Die Playstation 3 und die Wii haben die Nachfrage allerdings etwas gedämpft. Laut Takahashi wird es im nächsten Jahr eine kleinere und günstigere Version der Xbox 360 geben.

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