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Vorwurf: Microsoft behindert Linux

22.03.2002 | 15:15 Uhr |

Michael Tiemann, Chief Technology Officer (CTO) von Red Hat Linux, hat bei der Anhörung im Kartellprozess ausgesagt, Microsoft habe die Verbreitung von Linux als Desktop-Betriebssystem behindert. Tiemann stützt die Behauptung auf Gespräche, die er mit OEMs geführt habe.

Michael Tiemann, Chief Technology Officer (CTO) von Red Hat Linux, hat bei der Anhörung im Kartellprozess ausgesagt, Microsoft habe die Verbreitung von Linux als Desktop-Betriebssystem behindert. Tiemann stützt die Behauptung auf Gespräche, die er mit OEMs geführt habe, wie unser Schwestermagazin Tecchannel meldet.

Durch den Einfluss von Microsoft auf die PC-Hersteller habe Linux keinen angemessenen Anteil im Desktop-Markt erreichen können, teilte Tiemann, der bei der Anhörung als Zeuge der Bundesstaaten auftrat, dem Gericht mit. Tiemann will diesen für Linux schädlichen Einfluss in diversen Meetings mit Herstellern wie Dell, Hewlett-Packard oder IBM gespürt haben.

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