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Vorwurf: Amazon reagiert mit Sperren auf notorische Rücksender

29.04.2016 | 16:12 Uhr |

Der Online-Versandhändler Amazon soll einen Familienvater aufgrund seiner häufigen Rücksendungen gesperrt haben.

Der Berliner Kurier berichtet, dass ein Berliner Familienvater lebenslang von Amazon ausgesperrt wurde. Der Grund für die Kontosperrung liegt laut einem Zeitungsbericht an der Häufigkeit seiner Rücksendungen. In den letzten 15 Jahren bestellte Uwe R. demnach bei Amazon immer wieder neue Artikel. Von seinem Rückgaberecht machte er ebenfalls regen Gebrauch. Danach drohte ihm Amazon mit der Kündigung des Kontos und gab die „außergewöhnlich hohe Anzahl“ an Rücksendungen als Grund an.

Per Mail teilte Amazon dem Kunden nun mit, dass sein Konto trotz Prime-Mitgliedschaft wegen unberechtigter Reklamationen geschlossen wurde. Laut Berliner Kurier hat Uwe R. für seine fünf Kinder oft Kleidung in mehreren Größen bestellt. Die nicht passenden Klamotten wanderten zurück zum Online-Versandhändler.

Durch die schon früher aufgetretenen Kündigungen wurde Amazon von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bereits abgemahnt. Amazon will den Fall von Uwe R. noch einmal prüfen, eine Sperrung erfolge laut Unternehmen nicht bei zu vielen Rücksendungen, sondern nur bei Missbrauch dieser Möglichkeit.

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