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Vorstellung: Bücher für Foto-Fans

11.12.2007 | 15:14 Uhr |

Knipsen kann jeder, fotografieren lernt mancher nie: Zwei Bücher, die Sie zu einem besseren Fotografen machen - als Anfänger wie als Profi.

Bild ist nicht gleich Bild. Angehende Fotografen und eBay-Verkäufer wissen das. Buchautor Reinhard Merz zeigt dies anhand der Produktfotografie. Er führt in seinem Buch „Fotografieren im Ministudio – Kleine Schätze ins rechte Licht rücken. Einführung in die Produktfotografie“ in die Grundlagen der Produktfotografie ein und zeigt, wie man unbelebte Gegenstände in ein vorteilhaftes Licht rückt. Grund: Seit eBay und anderen Webshops stehen auch Fotoamateure plötzlich vor der Aufgabe, den alten iPod oder das alte Powerbook vorteilhaft abzulichten. Verkauft sich doch ein Produkt besser, wenn das Foto auf der Angebotsseite einen guten Eindruck macht. Nach Lektüre dieses Buches sollte der Leser in der Lage sein, auch mit einer preiswerten Digitalkamera vorzeigbare Produktbilder anzufertigen. Keine hundert Seiten benötigt Reinhard Merz, um in sachlicher und gut verständlicher Sprache in die Grundlagen der Produktfotografie einzuführen. Künstlerische Fotos oder Stillleben sind dabei nicht das Ziel, die Fotos folgen gängigen Standards und sollen potentielle Käufer eines Produkts überzeugen.

Technisches Basiswissen
In der ersten Hälfte des Buches erfährt man technisches Basiswissen wie den richtigen Umgang mit Licht und was man bei der Einstellung von Belichtung, Brennweite und Weißabgleich beachten sollte. Ein Hauptthema des Buches ist der richtige Aufbau eines eigenen kleinen Studios, kurz und knapp erklärt Merz die wichtigsten technischen Hilfsmittel und den Umgang mit bildgestalterischen Mitteln. Preiswerte Lösungen stehen dabei im Vordergrund, zielt das Buch doch vor allem auf Einsteiger, die einen teuren Fotografen sparen wollen. So gibt es viele Tipps für günstige Lösungen, etwa die Nutzung von Baulampen statt kostspieligen Fotolampen.

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