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Vorsicht vor gefälschten Telekom-Rechnungen (UPDATE)

15.05.2014 | 13:20 Uhr |

Die Deutsche Telekom warnt vor gefälschten Telekom-Rechnungen, die derzeit in den Mail-Postfächern der User eintreffen. So können Sie sich richtig davor schützen!

UPDATE 15.05.2014: Die Deutsche Telekom hat nach einer weitergehenden Analyse der Schadsoftware nun festgestellt, dass diese doch nicht im Zusammenhang mit Bitcoin-Mining stehe. "Vielmehr gehen wir aktuell von einem Trojaner mit derzeit unbekannten Auswirkungen aus", heißt es nun seitens der Deutschen Telekom . (UPDATE ENDE)

Online-Kriminelle versuchen derzeit wieder mit gefälschten Telekom-Rechnungen die Internet-Nutzer hereinzulegen. Davor warnt am Mittwoch die Deutsche Telekom. Demnach werden die Spam-Mails seit dem 13. Mai verbreitet. Sie enthalten einen Link, der zu einer als PDF-Datei getarnten schädlichen Datei führt. Diese infiziert den Rechner mit einem Schädling, der aktuell von vielen Virenscannern nicht erkannt werde.

Eine erste Untersuchung des Schädlings habe ergeben, dass er für Betrug mit Bitcoins genutzt wird. Die Angreifer versuchen per Bitcoin-Mining die Rechner der betroffenen Nutzer für das Erzeugen von Bitcoins zu missbrauchen.

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So erkennen Sie, ob die Telekom-Rechnung gefälscht ist

Das die Telekom-Rechnung gefälscht ist erkennen die Empfänger unter anderem daran, dass die individuelle Buchungskontonummer fehlt. Auch eine persönliche Ansprache unter Nennung des korrekten Kundennamens fehle. Über die Telekom-Seite https://kundencenter.telekom.de können Telekom-Kunden ihre echte Rechnung einsehen und den dort angezeigten Zahlungsbetrag mit dem Betrag in der Mail vergleichen. Die gefälschte Mail sollte dann umgehend gelöscht werden. Klicken Sie nicht auf den in der Mail enthaltenen Link!

Empfänger, die den Download-Link bereits angeklickt und die Schadsoftware installiert haben, sollten umgehend ihren Rechner mit einer aktualisierten Antivirensoftware überprüfen. "Da zum jetzigen Zeitpunkt nur wenige Virenschutz-Programme den hier eingesetzten Schadcode erkennen, sollte diese Vollprüfung im Abstand von einigen Tagen wiederholt werden", so die Empfehlung der Deutschen Telekom, der auch wir uns anschließen können.

Um sich vor solchen und ähnlichen Attacken zu schützen, empfiehlt es sich generell eine Antivirensoftware einzusetzen und diese vor allem auch aktuell zu halten. 22 Tools für mehr Sicherheit stellen wir Ihnen in diesem Beitrag vor.

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