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Vorsicht beim Online-Kauf

23.05.2001 | 16:35 Uhr |

Sie kaufen öfters online ein? Und Sie sind sich sicher, dass Ihre Daten nicht weitergegeben werden? Dann sollten Sie einmal lesen, wie der Bundesbeauftragte für den Datenschutz die Praktiken von Onlineshops bei der Behandlung Ihrer vertraulichen Daten einschätzt. Danach werden Sie sich nicht mehr wundern, wenn Ihnen immer öfters Werbung von unbekannten Unternehmen ins Haus flattert.

Sie kaufen öfters online ein? Und Sie sind sich sicher, dass Ihre Daten nicht weitergegeben werden? Dann sollten Sie einmal lesen, wie der Bundesbeauftragte für den Datenschutz die Praktiken von Onlineshops bei der Behandlung Ihrer vertraulichen Daten einschätzt. Danach werden Sie sich nicht mehr wundern, wenn Ihnen immer öfters Werbung von unbekannten Unternehmen ins Haus flattert.

Was viele Online-Kunden nicht wissen: Beim Einkauf in einem Online-Kaufhaus gelten zwei unterschiedliche Datenschutzgesetze. Das Teledienste-Datenschutzgesetz (TDDSG) aus dem Jahr 1997 schützt vertrauliche Daten vergleichsweise streng und schiebt der unerlaubten Weitergabe von Kundendaten einen Riegel vor. Doch bei fast jedem Onlinekauf kommt auch das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zum Zuge. Und damit beginnen die Probleme für den arglosen Käufer.

Letzteres verbietet nämlich keineswegs die Weitergabe von Kundendaten. Um dies tatsächlich zu unterbinden, muss der Kunde explizit der Weitergabe seiner Daten widersprechen. Doch welcher Nichtjurist beachtet solche juristischen Fallstricke, wenn er mal schnell etwas im Internet kaufen will?

Joachim Jacob, der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, hat sich mit dieser Problematik in seinem aktuellen Tätigkeitsbericht auseinandergesetzt. Wir haben für Sie die wichtigsten Passagen im folgenden Artikel zusammengefasst. Damit Sie Ihren nächsten Einkauf im Internet nicht bereuen müssen.

Vorsicht beim Onlinekauf

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