107990

Vorsicht: Gratis-Newsletter können teuer werden

08.04.2002 | 10:35 Uhr |

Die meisten Internet-Benutzer erhalten täglich mindestens einen, viele finden auch mehrere davon in ihrem virtuellen Briefkasten. Die Rede ist von Gratis-Newslettern. Doch was passiert, wenn der nützliche Infobote plötzlich kostenpflichtig wird? Sind die Bezieher verpflichtet, für den Newsletter zu bezahlen, auch wenn sie dem nicht per Mausklick ausdrücklich zugestimmt haben? PC-WELT recherchierte in so einem Fall.

Die meisten Internet-Benutzer erhalten täglich mindestens einen, viele finden auch mehrere davon in ihrem virtuellen Briefkasten. Die Rede ist von Gratis-Newslettern. Doch was passiert, wenn der nützliche Infobote plötzlich kostenpflichtig wird? Sind die Bezieher verpflichtet, für den Newsletter zu bezahlen, auch wenn sie dem nicht per Mausklick ausdrücklich zugestimmt haben? PC-WELT recherchierte in so einem Fall.

Die Zeiten, in denen das Internet ein Gratis-Eldorado war, gehen allmählich dem Ende zu. Immer mehr Internet-Anbieter stellen ihre bisherigen Gratis-Angebote auf kostenpflichtige um. Der Kostendruck und der Überlebenskampf zwingt viele Internet-Unternehmen zu diesem Schritt. Von der Umstellung sind meist die Inhalte der Websites betroffen, einige Unternehmen stellen aber sogar ehemals kostenlose Newsletter um.

Ein Beispiel dafür ist das ehemalige Online-Antiquariat Justbooks.de, das ab September 2001 seine bis dahin kostenlose "Kultur-Gazette" für einen Euro pro Monat verschickte. Im Februar 2002 bekamen nun die Abonnenten der mittlerweile eingestellten "Kultur-Gazette" die Rechnung präsentiert.

0 Kommentare zu diesem Artikel
107990