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Vorsicht Falle: DSL 6000 bestellt, DSL 3000 bekommen

28.09.2005 | 12:05 Uhr |

Heinrich Krüger (Name von der Redaktion geändert) mag es, wenn’s schnell geht. Daher bestellt er bei 1&1 ein Upgrade seines 1000er-DSL-Anschlusses auf DSL 6000. Die 24,95 Euro teure Grundgebühr im Monat ist ihm der hohe Geschwindigkeitszuwachs Wert. Hätte er vorher gewusst, wie die Geschichte weitergeht, hätte er sich allerdings anders entschieden ...

Der Bestellprozess läuft reibungslos. Nach zwei Wochen flattert Herrn Krüger per Post die Auftragsbestätigung ins Haus. Darin nennt 1&1 den Ausführungstermin und bestätigt die Umstellung von DSL 1000 auf DSL 6000 mit einer Bandbreite von 3072 KBit/s.

3072 KBit/s? Krüger wundert sich. Zwar hatte er im Kleingedruckten von 1&1 gelesen, dass Kunden "auf Wunsch" den Anschluss mit 3072 KBit/s bekommen, wenn 6016 KBit/s technisch nicht möglich sind. Aber "auf Wunsch" bedeutet ja, dass 1&1 ihn hätte fragen müssen - und das war nicht geschehen. Hätte man ihn gefragt, hätte sich Krüger in diesem Fall für einen DSL-2000-Anschluss entschieden, der fünf Euro pro Monat günstiger ist.

Von der 1&1-Hotline erfährt er, dass ein Wechsel zu DSL 2000 nun - innerhalb der gerade neu begonnenen Vertragslaufzeit - nicht mehr möglich sei. Auf seinen Einwand, dass er nicht gefragt wurde, ob er einen auf 3072 KBit/s reduzierten DSL-6000-Anschluss haben möchte, geht die Hotline überhaupt nicht ein.

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