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Vorsicht: BKA warnt vor falscher BKA-Mail

03.03.2016 | 12:54 Uhr |

Das Bundeskriminalamt warnt vor einer aktuellen Welle von gefälschten BKA-Mails. Diese enthalten einen gefährlichen Inhalt.

Derzeit werden Mails im großen Stil versandt, die dem Empfänger vorgaukeln, vom Bundeskriminalamt (BKA) zu stammen. In einer Mitteilung warnt das BKA nun am Donnerstag vor diesen Mails. "Diese E-Mail stammt nicht vom BKA", so das Bundeskriminalamt in einer Stellungnahme auf seiner Website.

Die betreffenden Mails tragen den Betreff: Offizielle Warnung vor Computervirus Locky

In der Mail wird das BKA-Logo verwendet und die Mails sind unterzeichnet von einem "Steven Braun (IT-Beauftragter) Bundeskriminalamt".

Die Mail enthält einen Anhang, der von den Nutzern auf keinen Fall geöffnet werden sollte, weil es sich dabei um eine Schadsoftware - wahrscheinlich Locky - handelt. Stattdessen sollte die Mail sofort gelöscht.

Das BKA weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass Locky zwar als Schädling existiere, das Bundeskriminalamt aber nicht über persönlich adressierte Mails Warnungen an Nutzer versende. Stattdessen werden Warnungen nur über offizielle Pressemitteilungen oder über die BKA-Website verbreitet.

Lesetipp: Was Sie über Locky wissen sollten

Nutzern, die den Anhang bereits geöffnet haben, wird ein vollständiger Sicherheitsscan ihres Rechners empfohlen . Weiter heißt es in der Mitteilung des BKA: "Grundsätzlich sollte zum Schutz des eigenen Computers immer eine Virenschutz-Software genutzt werden, die auch ständig aktualisiert werden muss. Dies erhöht die Chancen, dass es erst gar nicht zu einer Infektion mit der Schadsoftware kommt."

Diverse nützliche und vor allem kostenlose Sicherheitstools stellen wir Ihnen in diesem Artikel vor. Außerdem haben wir alle aktuellen Antiviren-Programme hier einem Test unterzogen.

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