60384

„Von der T-Aktie ist vielen Anlegern nicht viel geblieben“

13.11.2006 | 12:05 Uhr |

Am 18. November jährt sich der Börsengang der Telekom zum zehnten Mal. Doch die T-Aktie ist für viele Kleinaktionäre nach Ansicht der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) eine schlechte Geldanlage gewesen.

"Allen Anleger, die den Versprechungen gefolgt sind und bei den drei Börsengängen Papiere gezeichnet haben, ist nicht viel übrig geblieben", sagte der Rechtsanwalt und Telekom-Spezialist der DSW, Richard Schmitz, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.

Allerdings hätten Anleger in diesem Zeitraum auch Gewinne mitgenommen, wenn sie bei niedrigen Kursen ein- und rechtzeitig wieder ausgestiegen seien. Wie Schmitz weiter sagte, ist die T-Aktie beim Börsengang 1996 "in den Markt gedrückt worden, wie ein Discount-Artikel". Entsprechend groß sei die Nachfrage gewesen. "Aber man hat vergessen, den Leuten zu sagen, dass die Aktie auch ein Risikopapier ist", betonte er.

0 Kommentare zu diesem Artikel
60384