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Microsoft verlängert Downgrade-Möglichkeit

06.10.2008 | 13:17 Uhr |

Windows XP wehrt sich zäh gegen sein Ende: Microsoft hat nämlich den Zeitraum verlängert, in dem man ein Downgrade von Windows Vista auf XP durchführen kann.

PC-Verkäufer dürfen ihren Kunden bekanntlich das Recht auf ein Downgrade von Windows Vista auf XP anbieten, wenn diese es wünschen. Microsoft hat nun nach einem Bericht der Microsoft-Expertin Mary Jo Foley den Zeitraum verlängert, in dem diese Downgrade-Möglichkeit angeboten werden kann. Demnach sollen PC-Hersteller und -Verkäufer bis 31. Juli 2009 das Recht bekommen, Vista-Rechner mit Downgrade-Möglichkeit auf XP zu verkaufen.

Microsoft hat diese Verlängerung der Downgrade-Phase zwar noch nicht offiziell bekannt gegeben, ein Unternehmenssprecher hat aber einen diesbezüglichen Bericht der englischsprachigen IT-Seite "The Register" indirekt bestätigt. Microsoft wolle damit die Voraussetzung schaffen, dass Kunden so sanft und ohne Druck wie nur möglich auf Vista wechseln könnten.

Microsoft wird OEM-Partner und System-Buildern bis zum 31. Juli 2009 Downgrade-Medien für Windows XP Professional zur Verfügung stellen. Damit können Kunden, die Rechner mit Windows Vista Ultimate oder Windows Business erwerben, ein Downgrade auf Windows XP Professional durchführen.

Ursprünglich hatte Microsoft PC-Herstellern bis 31. Januar 2009 erlaubt, Vista-Rechner zusammen mit Recovery-DVDs für Windows XP auszuliefern. Microsoft hatte sich zu diesem Schritt entschlossen, nachdem klar wurde, dass Vista besonders in Unternehmen nur zögerlich eingesetzt wird.

Windows Vista: Downgrade auf Windows XP wird vereinfacht

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