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Aktuelle Media-Markt-Angebote im Preis-Check

10.02.2012 | 14:00 Uhr |

Eine große Bandbreite zeigt das aktuelle Media-Markt-Angebot - zum Beispiel vom Netbook für 289 Euro bis zum Quadcore-Notebook für 1199 Euro. Welche Schnäppchen sich im großen Prospekt verbergen, klärt der PC-WELT-Check.

Kaffeemaschine für 379 Euro oder Notebook für 499 Euro? Schon auf der ersten Seite des neuen Media-Markt-Angebots können Sie sich zwischen Haushalt und Computer entscheiden. Über die Qualität des DeLonghi-Kaffeevollautomaten können wir Ihnen keine verlässliche Auskunft geben – über die Notebooks, PCs, Smartphones, Drucker und Kamera im neuen Media-Markt-Prospekt aber auf jeden Fall.

Toshiba Satellite Z830-10J für 979 Euro

Laut Media-Markt sind Ultrabooks noch immer eine Weltneuheit. Auch wer Ultrabooks schon kennt, sollte sich das Toshiba Satellite Z830-10J anschauen – es wiegt knapp unter 1,1 Kilogramm, lief im Test über 7,5 Stunden im Akkubetrieb und hat mehr Anschlüsse als andere Ultrabooks. Zudem ist es dank der SSD pfeilschnell, Nachteil der Flash-Platte: Sie ist nur 128 GB groß. Der Preis ist attraktiv, weil er über 100 Euro unter dem Hersteller-UVP liegt und knapp unter dem der meisten Online-Händler.

Samsung RV515 für 499 Euro

Die Ausstattung des 15,6-Zoll-Notebooks ist für diesen Preis der Hammer. Doch sinnvoll daran ist höchstens die große Festplatte mit 1 Terabyte als üppiger Datenspeicher. Der überdimensionierte Arbeittspeicher von 8 GB passt nicht zur schlappen AMD-CPU E-450, die einem Core i3 deutlich unterlegen ist. Die Grafikkarte AMD HD6470 reicht nicht nicht für aktuelle Spiele in der maximalen Auflösung, bei CPU-intensiven spielen bremst außerdem der Prozessor. USB 3.0 hat das Notebook auch nicht.

Asus N75SL-TZ081V für 1199 Euro

Ebenfalls vor allem mit seiner Monster-Ausstattung will das Asus-Notebook mit 17,3-Zoll-Notebook punkten. An Bord hat es eine Quad-Core-CPU (Core i7-2670QM), 8 GB RAM, zwei 750-GB- Festplatten sowie die Mittelklasse-Grafikkarte Geforce GT 635M: Die sollte auch für die meisten aktuellen Spiele ausreichen – selbst in der maximalen Auflösung von 1600 x 900 Bildpunkten, aber nicht immer mit maximalen Details. Für Spieler wäre eine stärkere GPU besser gewesen als die zweite 750-GB-Festplatte. Alle anderen finden im Asus-Notebook einen guten PC-Ersatz, dem zum ganzen Glück aber noch ein Blu-ray-Laufwerk anstelle des DVD-Brenners fehlt.

Acer Aspire One D270 für 289 Euro

Auch bei Nertbooks gibt’s was Neues. Im Acer-Netbook mit entspiegeltem 10-Zoll-Display sitzt der neue Atom-Prozessor N2600 aus der Cedartrail-Familie. Laut Intel sollen er und die eingebaute Grafik GMA 3600 auch HD-Filme schultern. Auf dem Netbook-Bildschirm mit seiner niedrigen Standard-Auflösung 1024 x 600 bringt das wenig, aber das Acer-Netbook besitzt einen HDMI-Ausgang – dieses Detail unterschlägt der Media-Markt-Prospekt. Die Laufzeit soll bis zu acht Stunden betragen, was auf einen eingebauten 6-Zellen-Akku hinweist, mit dem das Netbook rund 1,3 Kilogramm wiegt.

Toshiba Satellite C660-2T7 für 599 Euro

Das Toshiba-Notebook mit 15,6-Zoll-Display bietet Media-Markt zwar 100 Euro unter dem UVP des Hersteller an. Mit Core i5-CPU, der Einsteiger-Grafikkarte Geforce  GT 520M und 500 GB Festplatte ist es auch leidlich gut ausgestattet. Allerdings fehlt USB 3.0. Und bei Amazon gibt es für weniger Geld attraktivere Alternativen, zum Beispiel das Acer Aspire 5755G mit dem gleichen Prozessor aber der etwas besseren Grafikkarte Geforce GT 630M.

Nokia Lumia 710 für 279 Euro

Das Windows Phone mit dem Mango-Update auf Version 7.5 besitzt nur einen kleinen, 8 GB großen Speicher – er lässt sich wie bei allen Windows-Phones auch nicht per Speicherkarte erweitern. Für die gebotene Ausstattung ist der Preis aber auf jeden Fall okay. Das Lumia 710 eignet sich für Smartphone-Nutzer ohne hohe Ansprüche, denn mit dem Gerät können Sie problemlos im Internet surfen und es lässt sich flüssig bedienen.

Samsung Galaxy W für 259 Euro

Das Android-Smartphone läuft mit der Version 2.3.5. Es lässt sich dank des 1,4-GHz-Prozessors flott bedienen und macht gute Foto- und Videoaufnahmen. Der interne Speicher ist mager, lässt sich aber per Speicherkarte erweitern. Schwachpunkt im Test des Galaxy W war die maue Akkulaufzeit.

Sony Ericsson Mix Walkman für 95 Euro

Das Mix Walkman ist an Einsteiger gerichtet, die vor allem Musik genießen wollen. Bei diesem Preis kann man nicht viel falsch machen. Im Karaoke-Modus kann man mitsingen, MediaGo vereinfacht die Datenübertragung auf das Handy und auch eine Musikerkennung ist mit an Bord. Der Akku ist mit 1000 mAh nicht besonders groß, für den kleinen 3-Zoll-Bildschirm aber ausreichend.

Motorola Wilder für 59 Euro

Für 59 Euro richtet sich das Wilder an absolute Handy-Neulinge, die ein Touchscreen-Telefon für  wenig Geld möchten. Das Display ist klein und hat eine geringe Auflösung (2,8 Zoll, 320 x 240 Pixel). Surfen lässt sich nur mit EDGE-Tempo oder per WLAN. Lieber investieren Sie etwas mehr Geld in ein halbwegs anständiges SMARTPHONE.

DELL Studio XPS 8300 für 799 Euro

Ein brauchbarer Multimedia-PC, der mit einem guten Prozessor und mit massig Arbeitsspeicher aufwartet. Die Grafikkarte hingegen ist nicht für aktuelle Spiele geeignet und gehört zur Einsteigerklasse von Nvidia. Nur Gelegenheitsspieler ohne große Ansprüche werden damit zufrieden sein. Dell verbaut kein Blu Ray-Laufwerk, stattdessen müssen Sie auf ein mittlerweile schon altmodisches DVD-Laufwerk zurückgreifen. Der Preis ist recht günstig, da Dell selbst den Rechner in dieser Konfiguration (bis auf die schwache Grafikkarte) für 350 Euro mehr anbietet.

Acer Aspire G3120 für 899 Euro

Die Kombination aus SSD-Speicher und Terabyte-Festplatte bescheren Ihnen einen flotten und reaktionsschnellen PC. Er besitzt viele Anschlüsse und protzt mit einer Acht-Kern-APU, dem AMD FX-8150. Zusätzlich ist noch eine eigene Grafikkarte verbaut: Die AMD Radeon HD 6850 leistet gute Dienste, selbst bei grafisch aufwändigen Spieletiteln - Battlefield 3 lässt sich ruckelfrei auf mittleren bis hohen Einstellungen spielen. Der Preis geht in Ordnung.

Microstar Professional i51000/8140DE für 499 Euro

Ein typischer Einsteiger-PC mit ordentlicher CPU und Standardkonfiguration. Office- und Multimedia-Programme stellen keine Herausforderung für das System dar. Ganz anders bei der Grafikkarte: Zwar gehört sie schon zu der aktuellen AMD Radeon HD 7000er-Serie, doch hier trügt der Schein. Denn der Grafikchip ist beispielsweise immer noch im 40-Nanometer-Verfahren gefertigt. Für Spiele ist die Radeon HD 7450 nur bedingt geeignet. Der Preis von runden 500 Euro ist vertretbar, wenn man kein High-End-Gaming betreiben, aber auf eine solide Grundkonfiguration nicht verzichten möchte.

HP Deskjet 2050A für 55 Euro

Das Multifunktionsgerät ist für Einsteiger gedacht. Es druckt, scannt und kopiert. Extras gibt es nicht. In der Regel sind die Kombigeräte dieser Klasse langsam und rein aufs gelegentliche Nutzen ausgelegt. So auch das HP Deskjet 2050. Im Inneren des All-in-One-Modells stecken Patronen mit integriertem Druckkopf der Serie HP 301. Diese gibt es auch in XL-Varianten. Trotzdem kommt das Gerät mit 5,5 Cent für die schwarzweiße und 8,0 Cent für die farbige Seite auf hohe Seitenpreise. Im PC-WELT-Test war das Brudermodell HP Deskjet 3050. Es ist baugleich, bietet jedoch WLAN als Drahtlosschnittstelle.

HP Officejet 4500 für 65 Euro

Das HP-Multifunktionsgerät ist schon älter und nicht mehr im aktuellen Hersteller-Angebot gelistet. Trotzdem hat es seine Vorzüge: Wer auf ein Fax Wert legt und einen Ethernet-Anschluss benötigt, findet hier ein kompaktes Kombigerät, das trotz Kombikartuschen auf akzeptable Folgekosten kommt. Im Preischeck erreicht das HP Officejet 4500 Seitenpreise von 4,0 Cent für das schwarzweiße und 5,6 Cent für das farbige Blatt.

Canon Pixma MG8150 für 199 Euro

Dieses Multifunktionsgerät spricht den Fotofreund an. Denn es hat eine Durchlichteinheit integriert, mit der sich Dias und Negative einscannen lassen. Das Modell ist nicht mehr im aktuellen Canon-Angebot zu finden, hatte seinerzeit jedoch mit 319 Euro einen relativ hohen Hersteller-Preis. PC-WELT hat mit dem MG6150 ein vergleichbares Modell getestet . Wie das MG8150 arbeitet es mit sechs Tinten, davon eine Grautinte, die insbesondere bei Ausdrucken von Schwarzweiß-Fotos für feine Graustufen sorgt. Dafür geht jedoch der Gebrauch ins Geld, wie satte 10,2 Cent für das Farbblatt zeigen. Auch die Textseite ist mit 4,6 Cent nicht gerade geschenkt.

Samsung CLP-325 für 99 Euro

Der Farblaserdrucker hat zwei Besonderheiten: Er benötigt wenig Platz auf dem Schreibtisch und arbeitet recht leise. Allerdings kommt der Samsung CLP-325 teuer im Unterhalt, wie 4,2 Cent für das Schwarzweißblatt und gesalzene 16,4 Cent für die Farbseite zeigen. Wie es mit Druckqualität und Ausstattung aussieht, erfahren Sie im ausführlichen PC-WELT-Test .

Canon EOS 1100D für 389 Euro

Die aktuelle Einsteiger-Spiegelreflexkamera von Canon kam schon im Februar 2011 auf den Markt. Der Hersteller-UVP liegt bei 549 Euro mit Objektiv. Wie die Kamera sich in Sachen Bildqualität schlägt, lesen Sie im ausführlichen Test .

Canon EOS 600D mit 2 Objektiven für 849 Euro

Eine Leistungsstufe höher tritt diese Spiegelreflexkamera von Canon an. Media Markt verkauft sie zum Hersteller-Preis, allerdings mit zwei statt nur einem Objektiv. Trotzdem ist der Preis recht hoch, im Internet gibt’s die Kamera schon für 810 bis 840 Euro mit zwei Linsen.

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