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Produktivere E-Mail mit Postbox

10.02.2009 | 18:30 Uhr |

Eine Reihe ehemaliger Mozilla-Entwickler haben mit "Postbox" die öffentliche Beta-Version eines neuen und neuartigen E-Mail-Clients veröffentlicht.

Die Compose Sidebar stellt indexierte Inhalte zur weiteren Verwendung bereit.
Vergrößern Die Compose Sidebar stellt indexierte Inhalte zur weiteren Verwendung bereit.
© 2014

Postbox basiert auf den Programmen Firefox (es nutzt zur Darstellung die Rendering-Engine "Gecko") und Thunderbird. Das gleichnamige Start-up wurde unter anderem von Scott MacGregor gegründet, einem von zwei Mozilla -Angestellten, die den Mail-Client Thunderbird entwickelten, bevor die damalige CEO Mitchell Baker dem Projekt den Stecker zog.

Postbox kann Mails auch nach Konversationen ordnen.
Vergrößern Postbox kann Mails auch nach Konversationen ordnen.
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Postbox ist derzeit in als Beta für Windows XP und Vista sowie für Mac OS X 10.4 und 10.5 erhältlich. Laut MacGregor handelt es sich dabei im Wesentlichen um einen E-Mail-Client mit zusätzlichen Funktionen . "Ziel ist, dass Leute damit mehr mit der E-Mail auf ihrem Desktop anfangen können", sagt MacGregor.

Das Programm indexiert automatisch alle abgelegten Inhalte, darunter auch Mail-Anhänge oder Fotos. Aus der Compose Sidebar lassen sich Inhalte wie beispielsweise über die Suchfunktion gefundene Attachments, Fotos oder Links direkt per Drag and Drop in eine neue Nachricht ziehen. "Man kann Attachments auch durchblättern. Sobald Sie das Gewünschte gefunden haben, können sie diesen Inhalt in einer anderen Nachricht oder sonst wo weiterverwenden", so MacGregor weiter. Postbox stellt dazu unter anderem "Connectors" zur Verfügung, um E-Mail-Inhalte mit Online-Diensten wie Facebook oder Twitter zu teilen.

Postbox basiert zwar in großen Teilen auf quelloffenem Code von Mozilla, allerdings haben sich die Entwickler noch nicht entschieden, ob das Programm ebenfalls unter einer Open-Source-Lizenz stehen soll. "Das können wir noch nicht sagen", erklärt MacGregor und verweist darauf, dass die eigenfinanzierte Company noch auf der Suche nach dem richtigen Geschäftsmodell ist. "Wir werden die Beta-Phase nutzen, um das zu entscheiden", so MacGregor. Eine Version 1.0 von Postbox soll voraussichtlich im Frühjahr fertig werden. Eine Ausführung für Linux ist ebenfalls in Arbeit. (mha/Computerwoche)

Computerwoche

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