122332

MacOS X wird sieben Jahre alt

25.03.2008 | 10:44 Uhr |

Am 24. März 2001 stellte Apple sein neues Betriebssystem MacOS X vor. Das auf Unix/BSD basierende Betriebssystem für die Rechner mit dem angebissenen Apfel befindet sich also im berühmten verflixten siebten Jahr.

Seit sieben Jahren hält die Ehe zwischen Apple und dem Unix/BSD-Ableger MacOS. Bereits im Herbst 2000 hatte Apple eine Betaversion seines neuen Betriebssystems veröffentlicht, am 24. März 2001 erschien dann die erste Final: MacOS X 10.0. MacOS X löste damit das bis dahin übliche Macintosh-Betriebssystem ab, das mit Versionsnummer 9.2.2 eingestellt wurde.

Anfänglich löste das neue Betriebssystem nicht bei allen Macintosh-Besitzern Jubelstürme aus, eingefleischte MacOS 9xx-Anwender wollten zunächst überhaupt nicht wechseln. Doch längst ist MacOS X etabliert und kann sich nach diversen Untersuchungen eines wachsenden Marktanteils erfreuen. Bei einer Umfrage unter amerikanischen Journalisten, die von der letzten CES in Las Vegas berichteten, nutzte sogar die Mehrheit der Befragten MacOS auf ihren mobilen Rechnern.

Die Unterversionen von MacOS X tragen alle die Namen von Raubkatzen, im März 2001 gibt es mit dem Gepard los, danach folgten Puma, Jaguar und Panther sowie Tiger, aktuell ist der Leopard 10.5. Von OS X gibt es zudem eine spezielle Variante für das iPhone.

Bei der Vergabe der Nutzerrechte und bei der Unterscheidung zwischen Normananwender und Superuser/Root zeigt sich die enge Verwandtschaft zwischen MacOS X und Unix. Dementsprechend spielt Malware unter MacOS anders als bei Windows und ähnlich wie bei Linux keine Rolle, architekturbedingte Sicherheitslücken gibt es aber wie bei jedem Betriebssystem durchaus.

0 Kommentare zu diesem Artikel
122332