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"Volks-PC II": 4MBO hat optimiert

02.12.2002 | 17:36 Uhr |

Der erste Volks-PC, den Plus ab 30.9.2002 verkauft hat, versagte im CE-Test, den die PC-WELT in vier anerkannten EMV-Labors hatte durchführen lassen: Er überschritt die Grenzwerte teils erheblich. Die gute Nachricht: 4MBO hat aus dem "Volks-PC I" gelernt und den neuen PC verbessert.

Der erste Volks-PC, den Plus ab 30.9.2002 verkauft hat, versagte im CE-Test, den die PC-WELT in vier anerkannten EMV-Labors hatte durchführen lassen: Er überschritt die Grenzwerte teils erheblich. Die gute Nachricht: 4MBO hat aus dem "Volks-PC I" gelernt und den neuen PC verbessert.

Tests unter anderem beim TÜV Rheinland haben belegt: Die Schwachstelle des "Volks-PC I" ist das Frontpanel. Sowie dort ein Gerät angeschlossen und aktiv war, egal ob per Firewire oder USB 2.0, sandte der PC Störstrahlungen aus.

An den rückwärtigen Schnittstellen war alles okay. Unsere eigene Analyse und der Input der beteiligten Ingenieure der verschiedenen EMV-Labors ergab folgenden Sachverhalt: Die Abschirmfolie des ersten "Volks-PCs" war nicht geerdet und mutierte quasi zu einer Antenne. Das scheint beim "Volks-PC-II" nicht mehr der Fall zu sein. Soweit wir das (bei unseren versiegelten Test-PCs) feststellen können, ist dieses Abschirmblech nun mit der Gerätemasse verbunden, was EMV-technisch eine wesentlich klügere Konstruktion darstellt als die erste Variante.

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