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Vokabeltest fürs Auto

13.06.2006 | 14:00 Uhr |

Siemens VDO stellt Spracherkennung im Auto vor.

Siemens bietet ein integriertes HMI-Konzept (Human-Machine-Interface) an und sieht für die Bedienung komplexer Funktionen eine sinnvolle Kombination von Sprachbefehlen, haptischen und visuellen Elementen und der Handschriftenerkennung vor. Nach dem Lesen soll das Auto sprechen lernen. Der Fahrer hat die Wahl, wie er in Zukunft am liebsten mit seinem Auto kommunizieren will. Die Herausforderung für den Automobilzulieferer dabei ist, eine Spracherkennung zu entwickeln, die in Ausdruck und Syntax möglichst nahe an die natürliche Sprache herankommt. So soll zukünftig ein Dialog zwischen Mensch und Maschine möglich sein, der nicht durch vorgegebene Kommandos eingeschränkt ist, verspricht der Hersteller.

Die erste „Lektion" für das Auto heißt Vokabeln zu lernen, denn der durchschnittliche, aktiv genutzte Wortschatz umfasst zum Beispiel im Deutschen etwa 10.000 Wörter. Vor allem für die Navigationseingabe ist ein großer Wortschatz Voraussetzung. Über 70.000 deutsche Orts- und Straßennamen sind derzeit mit der Spracherkennung von Siemens VDO direkt adressierbar. Für den Fahrer soll das neben einer vereinfachten Bedienung mehr Sicherheit bedeuten.

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