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Carsharing-Konzept setzt auf Vodafone-Technologie

05.03.2013 | 09:16 Uhr |

Keine festen Verleihstationen, automatische Bezahlung von Parkgebühren und Routenberechnung inklusive - das Carsharing-Konzept DriveNow arbeitet mit Vodafone zusammen.

Der Carsharing-Anbieter DriveNow zeigt zusammen mit Vodafone auf der CeBIT ein Konzept, mit dem man auf teure, feste Fahrzeugstationen verzichte. Stattdessen parken die Autos flexibel und werden per Smartphone oder PC lokalisiert und reserviert. Der Einstieg ins Auto wird online erfasst. Auf der CeBIT in Hannover präsentiert Vodafone das Konzept im Pavillon 32.

Free-Floating-Carsharing wird dieses Konzept ohne feste Verleihstationen auch genannt. Hält der Nutzer seine DriveNow-ID ans Auto, sendet der Wagen per Mobilfunkvernetzung einen Nummerncode ans Rechenzentrum. Die Nummer kann von der Kundendatenbank im Rechenzentrum entschlüsselt und für die Abrechnung zugeordnet werden. Die Parkgebühren entrichtet das Unternehmen in einigen Städten pauschal – an anderen Standorten meldet das Fahrzeug seine Parkzeit selbstständig per Mobilfunk. Sensible Kundendaten sollen nicht übertragen werden.

Weitere Möglichkeiten seien bereits in Planung. „Schon bald werden DriveNow-Nutzer mit ihrer ID in Parkhäuser einfahren können, Elektrofahrzeuge werden automatisch den Ladestrom bezahlen und die Einbindung mobiler Bezahlverfahren wird die Abrechnung mit DriveNow einfacher und das Carsharing noch flexibler machen. Auch hierbei wird uns Vodafone unterstützen“, sagt Nico Gabriel, gemeinsam mit Dr. Andreas Schaaf Geschäftsführer bei DriveNow.

Zukünftig sollen Nutzer mit ihrem Smartphone und weiterentwickelter App in der Lage sein, sich komplizierte Wege berechnen zu lassen und die optimale Route abzurufen. „Die schnellste Verbindung kann übers Leihfahrrad zum nächsten DriveNow-Auto führen, mit dem man den Bahnhof ansteuert, von wo aus es weiter in die nächste Stadt geht“, so Schaaf. Die Firma kooperiert bereits mit dem Fahrradverleihsystem Nextbike sowie der Düsseldorfer Rheinbahn, den Kölner Verkehrsbetrieben und den Berliner Verkehrsbetrieben.

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