Vodafone und Nokia arbeiten nachhaltig an einer gemeinsamen Strategie für die Symbian-basierte S60-Plattform. Eine entsprechende Mitteilung gaben beide Unternehmen auf dem 3GSM-World Congress in Barcelona bekannt.
Vodafone glaubt, die Standardisierung von mobilen Betriebssystemen könne für das Unternehmen signifikante Vorteile bringen, da man Applikationen und Mehrwertdienste nur noch für wenige Handytypen anpassen müsste. Vodafone wird sich insbesondere beim Oberflächendesign engagieren, was bei einigen Branding-geschädigten Kunden von einst wahrscheinlich eher weniger für Euphorie sorgt, sich angesichts der langjährigen Erfahrung im Interface-Design aber auch für die S60-Plattform bewähren könnte.
Nokia verlautbarte, dass man sich über Vodafones Bekenntnis zur S60-Plattform freue und damit eine positive Entwicklung eingeleitet werde. Die Entscheidung, gemeinsam die beliebte Plattformlösung zu entwickeln, werde die Innovationsgeschwindigkeit der ganzen Branche heben und neue Perspektiven für differenzierte Mehrwertdienste öffnen.
Das Ziel der Zusammenarbeit ist eine für Vodafone-Geräte angepasste S60-Plattform mit eigenen Features und eigenen Look&Feel. Darüber hinaus wird an lizensierbahren Referenzdesigns für Platinen und Chipsätze gearbeitet, dank derer der Time-To-Market Faktor für S60-Handys deutlich sinken könnte.
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