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Vodafone stellt erste Handy-Automaten auf

04.04.2006 | 16:52 Uhr |

Der weltweit größte Mobilfunkprovider Vodafone hat in seinem Heimatland Großbritannien die ersten Handy-Automaten aufgestellt. Als Teststandort wurde die Vodafone-Filiale in Manchester ausgewählt: dort kann sich der Kunde nun am Automaten zwischen drei verschiedenen Modellen des unteren Preissegments (45 bis 80 Euro) entscheiden - die SIM-Karten sind schon für umgerechnet sieben Euro zu haben. Sollte das Angebot auf hohe Resonanz stoßen, könnte es demnächst auch auf andere Locations wie Flughäfen, Fährhäfen oder Shoppingcentern ausgedehnt werden.





Als Zielgruppe für diese neue Geschäftsidee hat Vodafone diejenigen Mobilfunknutzer vorgesehen, die bereits wissen was sie wollen und sich daher "langatmige Gespräche" mit Handy-Verkäufern ersparen möchten. Auch Kunden, deren Akkureserven aufgebraucht sind, Großbritannien-Urlauber oder Menschen, die wegen einem Notfall dringend ein Handy benötigen, sollen sich am Quickphone-Automaten bedienen, sagt Tom Devine, Vertriebs-Chef von Vodafone UK. Grundsätzlich könnten die Automaten überall dort aufgestellt werden, wo es einen Stromanschluss gibt. Der Bestand wird per UMTS oder GPRS überwacht, bezahlt wird in Cash oder per Kreditkarte.

Auch der Getränkehersteller Coca Cola möchte die jüngere Zielgruppe der Mobilfunknutzer künftig an Automaten bedienen. So sollen an den überall auf der Welt verfügbaren Getränkeautomaten des US-amerikanischen Unternehmens neben Coca Cola Flaschen auch Klingeltöne und Hintergrundbilder für mobile Endgeräte erhältlich sein. Die Automaten werden per Breitband-Anschluss mit dem Content Management-System von Coca Cola verbunden, der Download wird dann entweder über das GPRS bzw. UMTS-Netz oder direkt per Bluetooth auf das Handy erfolgen. In Irland wird die Resonanz auf dieses neue Angebot bereits an fünf Testautomaten geprüft.

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