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Vodafone-Kunden haben zuviel gezahlt - LTE-Fehler

19.08.2015 | 13:31 Uhr |

Für LTE-Verbindungen buchte Vodafone in den letzten drei Monaten fälschlicherweise höhere Beträge ab. Dies hat Area Mobile herausgefunden.

Stutzig wurden die Redakteure von Area Mobile , als das eigene Guthabenkonto auf mehreren Prepaid-Karten von Vodafone langsam aber stetig schwand. Mit den beiden Karten wurde weder telefoniert noch gesurft. Der Grund dafür war ein Systemfehler bei Vodafone bei den LTE-Berechnungen. Nach Angaben vom Mobilfunkprovider bestand der Fehler die letzten drei Monate, davon waren insgesamt 47.000 Kunden betroffen - 14.000 Prepaid- und 33.000 Postpaid-Kunden. Nach der Feststellung der Fehler hat der Anbieter den Prepaid-Nutzern die falsch abgebuchten Beiträge wieder gut geschrieben. Die Postpaid-Nutzer müssen sich wohl länger gedulden - für den aktuellen Monat habe man die Rechnung bei Vodafone um die falschen Beiträge bereits korrigiert. Die Mehr-Abbuchungen der letzten zwei Monate analysiere man noch im Unternehmen.

Der Fehler betrifft Nutzer, die in letzter Zeit den Tarif Callya Smartphone Special gekauft haben. In der gültigen Laufzeit bietet der Tarif für 9,99 Euro eine Handy- und Internet-Flatrate im LTE-Netz des Anbieters. Läuft der Tarif aus, werden entweder wieder rund zehn Euro abgebucht. Reicht das Guthaben nicht aus, wird der Tarif beendet. Eben in diesem zweiten Fall trat dann der Abrechnungsfehler bei Vodafone auf: Selbst nach dem Tarif-Ende sendet das Netz sogenannte Signalisierungspakete an das Smartphone, dies geschieht auch, wenn auf dem Gerät die mobilen Daten abgeschaltet sind. Diese Signalisierungspakete hat Vodafone dann fälschlicherweise als mobile Datenverbindung berechnet. Falls Sie auf der eigenen Vodafone-Rechnung ähnliche Unregelmäßigkeiten festgestellt haben, wenden Sie sich an den Kundenservice entweder per MeinVodafone-App oder per Hotline .

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