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Vodafone ohne Zukunft auf dem japanischen Markt

Vodafone soll als Marke vom japanischen Mobilfunkmarkt verschwinden.

Die Hiobsbotschaften um den weltweit größten Mobilfunknetzbetreiber Vodafone reißen scheinbar nicht ab. Nachdem wir bereits letzte Woche über Gerüchte von einer möglichen feindlichen Übernahme Vodafones durch die Telekommunikationsunternehmen Telefonica (Spanien) und Verizon (USA), deren Erfolg allerdings noch abzuwarten ist, berichteten, soll Vodafone nunmehr als Marke vom japanischen Markt abdanken.

Dies ist die Folge des Verkaufs der Vodafone-Tochter "Vodafone KK", welcher durch den Mobilfunkriesen bereits Mitte März offiziell bekanntgegeben wurde, an den japanischen Internet-Investor Softbank. Demnach erhält Softbank komplett die knapp 98 Prozent der Anteile, die Vodafone an seiner japanischen Tochter hält. Dafür zahlt Softbank insgesamt rund 1,8 Billionen Yen (12,7 Milliarden Euro). An Stelle der bisherigen Marke soll für das neu entstehende Mobilfunkunternehmen ein "verständlicher und vertrauter" Name treten. Man darf also gespannt sein. Das Geschäft, durch das Softbank nach der NTT-Gruppe und KDDI zum drittgrößten Telekommunikationskonzern Japans avanciert, soll noch bis Ende April abgeschlossen werden.

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