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Vodafone macht Milliardenverlust

31.05.2006 | 09:03 Uhr |

Rund 25 Milliarden Euro Verlust musste der Telekommunikationskonzern Vodafone im vergangenen Geschäftsjahr 2005/2006 hinnehmen.

Für das kürzlich zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2005/2006 weist Vodafone einen Verlust von 17,2 Milliarden Britischen Pfund aus, was etwa 25 Milliarden Euro entspricht. Als Grund nennt der Konzern hohe Abschreibungen auf verschiedene Beteiligungen, darunter vor allem das deutsche Geschäft. Der Gesamtumsatz stieg trotzdem von rund 26,6 Milliarden auf 29,3 Milliarden Britische Pfund. Auch der Gewinn stieg um rund eine Milliarde Pfund an.

In Deutschland konnte Vodafone nur 1,2 Prozent Wachstum und 8,44 Milliarden Euro Umsatz verzeichnen. Die Zahl der Kunden stieg insgesamt um zwei Millionen auf 29,2 Millionen an. Von Januar bis März 2006 konnte das Unternehmen allerdings gerade mal 26.000 Neukunden verzeichnen. Im UMTS-Bereich ist das Unternehmen mit dem Verlauf des letzten Jahres zufrieden: Rund zwei Millionen Nutzer nutzen über Vodafone das UMTS-Netz. Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde ging von 24,90 Euro im Vorjahr auf 23,30 Euro zurück. Für das kommende Geschäftsjahr plant Vodafone verstärkt Aktivitäten im Festnetzbereich und will unter anderem ein Komplettpaket aus Mobilfunk und DSL-Zugang anbieten.

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