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Vodafone K.K kündigt Sharp 905SH für Japan an

Obwohl in den vergangenen Wochen berichtet wurde, dass sich Vodafone vom japanischen Markt zurückziehen möchte, hat der Anbieter für Juni 2006 die Einführung des Sharp 905SH angekündigt. Dabei handelt es sich um ein Multimedia-Gerät, welches vor allem für die Nutzung von Mobile TV geeignet ist.

Der japanische Ableger des weltweit größten Netzbetreibers Vodafone hat angekündigt, bereits im Juni dieses Jahres, also pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, das Sharp 905SH auf den Markt bringen zu wollen. Bei diesem Modell steht besonders die TV-Funktion im Vordergrund, auch deshalb hat sich der Hersteller für ein um 90 Grad rotierbares 2,6 Zoll LC-Display entschieden, welches in eine horizontale Position gebracht werden kann und damit besser zur Wiedergabe von Fernsehbildern geeignet ist. Die Auflösung beträgt 240x400 Pixel und die Farbtiefe liegt bei 18 Bit. Trotz der ausladenden Maße von 105x49x27 mm und dem Gewicht von 143 g soll das 905SH sicher auf einer geraden Oberfläche aufgestellt werden können ohne nach hinten zu kippen. Somit muss das Gerät nicht permanent in der Hand gehalten werden.

Da es sich um ein UMTS-Modell handelt, wurde das Gerät mit zwei Kameras ausgestattet, dabei hat die primäre Kamera eine Auflösung von 1600x1200 Bildpunkten, bei der Optik für die Videotelefonie gibt man sich bereits mit CIF-Qualität zufrieden. Bei der Kapazität des internen Speichers hält sich Sharp derzeit bedeckt, allerdings soll das 905SH über einen Steckplatz für miniSD-Speicherkarten verfügen. Die Akku-Leistungen haben sich gegenüber früheren Modellen ebenfalls weiter verbessert, so bietet der neue Folder von Sharp eine Gesprächszeit von 180 Minuten, die maximale Standby-Zeit wird mit 360 Stunden angegeben. Bei permanenter Nutzung von Movile TV soll das 905SH bis zu vier Stunden durchhalten, allerdings sollte man in diesem Fall eher auf die Kopfhörer zurückgreifen, da sich die Dauer bei einer Tonwiedergabe über die internen Lautsprecher deutlich verkürzen kann.

Erst in den vergangenen Wochen hatte Vodafone angekündigt, sich vom japanischen Markt zurückziehen zu wollen. Grund dafür war vor allem der sinkende Absatz von Mobiltelefonen, welche technisch nicht dem Geschmack des Massenmarktes entsprachen und daher beim Verkauf hinter den Erwartungen zurücklagen. Der japanische Internetkonzern Softbank soll ein Angebot über 14,3 Milliarden Euro unterbreitet haben ( AreaMobile berichtete ).

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