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Neue Details zu Netzwerk-Dienst und Samsung H1

28.10.2009 | 12:45 Uhr |

Vodafone hat die Konditionen für seinen neuen Dienst 360 konkretisiert. Die Handy-Plattform wird spätestens Mitte November gestartet.

Zeitgleich bietet der Netzbetreiber das Samsung H1 und das Samsung M1 an, die speziell für Vodafone 360 entwickelt wurden. Man kann sie zusammen mit den Superflat-Internet-Tarifen kaufen. Einen neuen Tarif, der an den Internet-Service angepasst ist, gibt es nicht.

Herzstück der neuen Plattform ist "People", ein Adressbuch für Kontakte aus vielen unterschiedlichen Quellen wie Google Mail, Facebook oder Windows Live. Nutzer können direkt auf ihrem Handy sehen, ob ihre Freunde online sind, Fotos und Musik mit ihnen tauschen, chatten oder ihnen den eigenen Standort vermitteln. Darüber hinaus bietet Vodafone 360 einen Shop mit einer großen Auswahl an Inhalten wie Musik, Videos, Klingeltönen und kostenlosen Programmen. Für den deutschen Markt kommen die Apps unter anderem von Unternehmen wie Deutsche Bahn, Deutsche Post, BILD, Sixt und StudiVZ.

Vier unterschiedliche Laufzeitarife stehen zur Verfügung. Sie kosten zwischen 24,95 Euro und 119,95 Euro im Monat. Der kleinste, die Superflat Internet Weekend, enthält 200 Megabyte Datenvolumen und eine Wochenendflatrate für Gespräche ins deutsche Vodafone-Netz. Mit der Superflat Internet Festnetz oder Mobil telefoniert der Nutzer wahlweise zum Pauschalpreis in das deutsche Festnetz oder das Netz von Vodafone. Außerdem ist im Tarif eine SMS-Flatrate am Wochenende und eine Datenflatrate enthalten, die ab 300 Megabyte für den Rest des Monats auf ISDN-Geschwindigkeit gedrosselt wird.

In der SuperFlat Internet sind alle Gespräche in das deutsche Festnetz und das Netz von Vodafone enthalten, eine Instant-Messaging-Flatrate, 3000 SMS und 1500 MMS im Vodafone-Netz und eine Datenflatrate, deren Geschwindigkeit ab 1 Gigabyte gedrosselt wird. Der teuerste Tarif heißt SuperFlat Internt Allnet. Damit kann der Kunde rund um die Uhr kostenlos in das deutsche Festnetz und alle Mobilfunknetze telefonieren, chatten, 3000 SMS verschicken und bis zu 1 Gigabyte Daten im Monat mit HSDPA-Geschwindigkeit herunterladen, bevor die Flatrate gedrosselt wird.

Das Samsung H1 gibt es mit den Tarifen zum Preis zwischen 99,90 Euro und 249,90 Euro. Ohne Vertrag kostet das Handy bei Vodafone 569,90 Euro. Das Telefon hat ein Linux-Betriebssystem und eine 3D-Benutzeroberfläche, die von Vodafone entwickelt wurde. Der Touchscreen ist 3,5 Zoll groß und hat eine Auflösung von 800x480 Pixel. Der interne Speicher ist 16 Gigabyte groß und kann mit microSD-Karten erweitert werden. Die 5-Megapixel-Kamera ist mit Autofokus und Blitz ausgestattet. Dazu gibt es HSDPA und HSUPA, WLAN, GPS, ein Radio und einen 1500 mAh starken Akku. Die High-End-Technik verpackt Samsung in ein nur 13 Millimeter dünnes Gehäuse.

Das M1 ist weniger beeindruckend ausgestattet. Das Display ist nur 3,2 Zoll groß und hat eine Auflösung von 240x400 Pixel. HSUPA und WLAN fehlen und die Kamera macht nur 3-Megapixel-Fotos. Der interne Speicher fasst lediglich 1 Gigabyte Daten, kann aber ebenso mit microSD-Karten aufgerüstet werden. Mit 11x55x13,3 Millimeter ist es fast genauso dünn wie das H2, aber etwas kleiner und schmaler.

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