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Orange verkauft iPhone ohne SIM-Lock

Der französische Netzbetreiber Orange wird das iPhone mit und ohne SIM-Lock verkaufen. Wenn das Handy am 29. November in den Handel kommt, kann es in einer freien Version mit jeder SIM-Karte genutzt werden, der Netzbetreiber spielt keine Rolle. Zu welchem Preis das "freie" iPhone auf den Markt kommt, steht noch nicht fest.

Wenn das iPhone am 29. November 2007 exklusiv beim französischen Netzbetreiber Orange erscheint, schaut der Rest der Welt neidvoll auf die Grande Nation. Wie der Anbieter auf seiner Internet-Präsenz mitteilt , wird er das Gerät mit und ohne SIM-Lock in den Handel bringen. Damit weichen Orange und Apple erstmals von der Haltung ab, das iPhone nur in Verbindung mit Tarifen zu verkaufen, die im Vorfeld für das iPhone festgelegt wurden.

Der Sinneswandel gründet sich nicht in der Nächstenliebe von Apple-CEO Steve Jobs. Schuld sei das französische Verbraucherschutzgesetz, das eine Exklusiv-Vermarktung verbietet. Demnach dürfe Orange das iPhone nicht allein mit einem SIM-Lock anbieten, da die Wahl des Mobilfunkanbieters beim Kunden liegt. Für den kalifornischen Hersteller hat die Entscheidung einen herben Beigeschmack: Denn während er bei AT&T (USA), T-Mobile (Deutschland) und o2 (UK) am Umsatz durch das iPhone beteiligt ist, muss er sich in Frankreich mit dem Verkauf des iPhones begnügen.

Ein Haken wird der Marktstart des SIM-Lock-freien iPhones allerdings haben: Während das Gerät mit Vertragsbindung für 399 Euro angeboten wird (in den USA verkauft AT&T das Handy für 399 US-Dollar oder 281 Euro), dürfte der Preis für die "freie" Version deutlich höher liegen - dafür kann es dann auch legal mit jeder SIM-Karte genutzt werden.

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