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Vivaldi: Neuer Browser für Power-User erschienen

27.01.2015 | 11:36 Uhr |

Der Ex-Opera-Chef hat eine Vorabversion des Browsers Vivaldi zum Download freigegeben. Der Browser richtet sich an Power-User.

"Vivaldi - ein neuer Browser für unsere Freunde." - Mit diesen Worten grüßt der neue Browser Vivaldi , der ab sofort in einer ersten Vorabversion für Windows, MacOS X und Linux erhältlich ist. Bei Vivaldi handelt es sich um einen neuen, Chromium-basierten Browser, der sich vor allem an Power-User richtet. Dahinter steckt der frühere Opera-Gründer und -Chef Jon von Tetzchner, der Opera im Jahr 2011 verließ und Ende 2013 das Unternehmen Vivaldi Technologies gründete.

Auf der Vivaldi-Website äußern die Entwickler von Vivaldi auch offen Kritik an Opera. "Der Browser, den wir einst liebten, hat seine Richtung geändert. Traurigerweise dient er nicht mehr seiner Community von Nutzern und Helfern, die einst halfen, ihn zu bauen", heißt es dort. Daher sei man zum logischen Schluss gekommen, einen neuen Browser zu entwickeln. "Einen Browser für uns und einen Browser für unsere Freunde. Ein Browser der schnell ist und auch reich an Funktionen, hochflexibel und den Nutzer an erster Stelle setzt. Dieser Browser ist für dich gemacht", so die Vivaldi-Entwickler.

Die Entwickler weisen ausdrücklich darauf hin, dass sich Vivaldi noch in einem vergleichsweise frühem Entwicklunsstadium befinde. Dennoch macht der Browser bereits jetzt einen schlanken und ausgereiften Eindruck.  Ähnlich wie bei früheren Opera-Versionen finden sich alle wichtigen Browser-Funktionen in einer linken Seitenleiste.

Vivaldi: Der Mail-Client wird noch nachgereicht
Vergrößern Vivaldi: Der Mail-Client wird noch nachgereicht

Websites lassen sich über die Seitenleiste Notizen hinzufügen. In der Seitenleiste finden Sie auch die Lesezeichen, der Download-Manager, die Einstellungen und das Adressbuch. Eine Besonderheit bei Vivaldi: Tabs lassen sich übereinander stapeln. Und über Speed-Dials hat der Anwender immer einen schnellen Zugriff auf seine Lieblingswebsites.

Über den Eintrag "E-Mail" soll später auch ein Mail-Client direkt im Browser aufrufbar sein, der sich derzeit aber noch in der Entwicklung befindet. Auch Funktionen wie Synchronisierung und Erweiterungen befinden sich derzeit noch in der Entwicklung und sollen nach und nach ausgeliefert werden.

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